IndienGebete für die Opfer der Tsunami-Katastrophe von 2004
SDA
26.12.2024 - 11:34
Menschen gedenken der Opfer des Tsunami von 2004 am 20. Jahrestag am Marina Beach. Ein Seebeben der Stärke 9,0 vor der indonesischen Insel Sumatra löste gewaltige Flutwellen - Tsunamis - aus, die die Küsten des Indischen Ozeans verwüsteten. Etwa 230.000 Menschen kamen ums Leben, darunter auch 552 Deutsche. Foto: Mahesh Kumar A./AP/dpa
Keystone
Am 20. Jahrestag des verheerenden Tsunamis vom 26. Dezember 2004 haben in Indonesien und anderen Ländern Tausende Menschen der Opfer gedacht.
Keystone-SDA
26.12.2024, 11:34
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In der grossen Baiturrahman-Moschee in der Provinz Aceh kamen Überlebende, Angehörige der Opfer sowie Gemeindevertreter zu einem emotionalen Gebet zusammen. Zur Erinnerung ertönten auch drei Minuten lang die Sirenen des heutigen Tsunami-Frühwarnsystems. Indonesien hatte die meisten der rund 230.000 Toten zu beklagen, viele Menschen starben in der Provinz Aceh auf der Insel Sumatra.
«Dies ist mehr als nur das Gedenken an eine Tragödie», sagte ein Gemeindevertreter. «Es geht darum, das kollektive Bewusstsein für die Katastrophenvorsorge zu fördern und die Widerstandsfähigkeit und Einigkeit zu feiern, die unseren Wiederaufbau bestimmt haben.»
Am zweiten Weihnachtstag vor 20 Jahren hatte ein gewaltiges unterseeisches Beben der Stärke 9,1 mehrere Länder rund um den Indischen Ozean erschüttert und die riesige Flutwelle ausgelöst.
Neben Indonesien gab es auch zahlreiche Opfer in anderen Ländern von Sri Lanka über Indien bis Tansania. In Thailand kamen Schätzungen zufolge mindestens 5.400 Menschen ums Leben. Gedenkveranstaltungen gab es daher in mehreren Staaten.
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Insgesamt 73 Menschen werden nach dem Zusammenstoss in Krankenhäusern in der andalusischen Stadt Córdoba behandelt. Darunter seien 24 mit schweren Verletzungen, unter ihnen sollen auch Minderjährige sein.
Zahlreiche Fahrgäste sind noch über Stunden in den Zügen eingeschlossen.
Die Tragödie ereignet sich gegen 19.40 Uhr am Sonntag. Ein Hochgeschwindigkeitszug entgleist mutmasslich mit Tempo 300 und gerät in das benachbarte Gleis. Dort kollidiert er mit einem weiteren Hochgeschwindigkeitszug.
Rund 500 Passagiere sollen sich in beiden Zügen aufgehalten haben.
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