Polizei warnt Bevölkerung Gefährlicher Straftäter flieht aus Psychiatrie nahe Schweizer Grenze

Dominik Müller

30.11.2025

Mit diesem Bild fahndet die Polizei nach dem flüchtigen Straftäter.
Mit diesem Bild fahndet die Polizei nach dem flüchtigen Straftäter.
Polizeipräsidium Konstanz

Ein 20-jähriger Patient ist aus der Psychiatrie Reichenau bei Konstanz geflohen – nur wenige Kilometer von der Schweizer Grenze entfernt. Die Polizei warnt eindringlich vor Kontakt mit dem Mann.

Dominik Müller

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  • Ein 20-jähriger, als gefährlich eingestufter Patient ist aus der Psychiatrie Reichenau bei Konstanz geflohen.
  • Die Polizei warnt vor möglicher Aggressivität des Mannes und rät dringend von Kontaktversuchen ab.
  • Trotz Fahndung blieb die Suche nach dem Flüchtigen bislang erfolglos.

Aus der Psychiatrie Reichenau bei Konstanz (Baden-Württemberg) nahe der Grenze zur Schweiz ist ein gefährlicher Patient ausgebrochen. «Es kann aktuell nicht ausgeschlossen werden, dass der Gesuchte sich in einem psychischen Ausnahmezustand befindet und bei Kontakt aggressiv auftritt», warnt die Polizei in einer Mitteilung. Sie rät zudem davon ab, an den Mann heranzutreten.

Der 20-jährige Montassar D. war aufgrund einer Straftat «mit erheblicher Bedeutung» untergebracht, sagt ein Polizeisprecher der deutschen Zeitung «Bild». Um was für ein Verbrechen es sich handelt, ist nicht bekannt.

Der Mann ist gemäss Polizei bereits am Samstag ,um 14 Uhr, zu Fuss in unbekannte Richtung geflüchtet. Eine Absuche des Zentrums und eine eingeleitete Fahndung blieb bislang erfolglos. Die Warnung veröffentlichte die Polizei indes erst am Sonntag kurz nach 13 Uhr.

Der Flüchtige wird wie folgt beschrieben: 187 Zentimeter gross, schlanke Statur, dünner Oberlippenbart und kurze schwarz-lockige Haare. Zum Zeitpunkt seiner Flucht trug er eine schwarze Weste, eine schwarze Hose, einen grünen Pullover, blaue Schuhe und eine schwarze Mütze.