Passagiere hängen festGenfer Reederei sagt wegen Iran-Eskalation Orient-Kreuzfahrt ab
SDA
28.2.2026 - 19:16
Das LNG betriebene Kreuzfahrtschiff «MSC Euribia» der Schweizer Reederei MSC Cruises.
KEYSTONE/Markus Scholz
Urlaubsträume enden am Kai: Statt in See zu stechen, bleibt ein Kreuzfahrtriese aus Sicherheitsgründen im Hafen. Der Konflikt im Nahen Osten erreicht nun auch die Ferienpläne tausender Reisender.
Keystone-SDA
28.02.2026, 19:16
SDA
Keine Zeit? blue News fasst für dich zusammen
Die Reederei MSC Cruises sagt wegen der Sicherheitslage im Nahen Osten eine Kreuzfahrt ab.
Das Schiff MSC Euribia bleibt vorsorglich im Hafen von Dubai.
Die Reederei überprüft weitere Fahrten im Nahen Osten.
Die Genfer Kreuzfahrtgesellschaft MSC Cruises hat wegen der Sicherheitslage im Nahen Osten eine Kreuzfahrt eines ihrer grossen Schiffe ab Doha im Halbinsel-Emirat Katar abgesagt. Zur Sicherheit von Passagieren und Besatzung bleibe die «MSC Euribia» im Hafen von Dubai in den Vereinigten Arabischen Emiraten, teilte ein Sprecher des Unternehmens der Nachrichtenagentur AWP am Samstagabend mit.
Betroffene Gäste seien informiert worden, wie der Sprecher weiter erklärte. Das Schiff hätte am Sonntag auslaufen sollen.
MSC Cruises beobachte die Entwicklung und prüfe derzeit alle Aktivitäten im Nahen Osten, so der Sprecher. Man stehe in engem Kontakt mit lokalen und nationalen Behörden sowie Partnern. Das Unternehmen ist die weltweit drittgrösste Kreuzfahrtmarke und Teil des grössten privaten Schifffahrtskonzerns MSC.
Reedereien sind nach dem Angriff auf den Iran durch Israel und die USA mit zahlreichen Schiffen und Besatzungen betroffen. Schiffe werden teils aus Gefahrenzonen verlegt, umgeleitet oder warten ausserhalb der Risikogebiete, wie der Verband Deutscher Reeder mitteilte. Die Luftraumsperrungen wegen des Krieges führen dazu, dass auch die An- und Abreisen von Kreuzfahrtgästen in der Region eingeschränkt ist.