SorgenbarometerGesundheitsfragen beschäftigen Schweizerinnen und Schweizer stark
hanke, sda
12.12.2024 - 11:23
So hohe Werte hatten Gesundheitsfragen im UBS-Sorgenbarometer zuletzt Mitte der 2000er-Jahre erreicht. (Archivbild)
Keystone
Die Angst vor finanzieller Unsicherheit und erhöhten Lebenskosten hat sich im diesjährigen UBS-Sorgenbarometer manifestiert. Die grössten Sorgen bereitete der Schweizer Stimmbevölkerung dabei der Themenkomplex Gesundheitsfragen, wie die UBS mitteilt.
Keystone-SDA, hanke, sda
12.12.2024, 11:23
SDA
48 Prozent der Personen, die an der am Donnerstag veröffentlichten, repräsentativen Umfrage teilgenommen hatten, sorgten sich im laufenden Jahr am Meisten um den Gesundheitsbereich – insbesondere um Krankenkassen und Prämien. So hohe Werte hatten Gesundheitsfragen zuletzt Mitte der 2000er-Jahre erreicht.
Die UBS führte die mediale Präsenz von Gesundheitsthemen in Abstimmungen – wie diejenige zur einheitlichen Finanzierung von ambulanten und stationären Leistungen (Efas) – sowie den starken Prämienanstieg als mögliche Gründe für die Zunahme an.
Auf dem zweiten Platz folgte mit einem Anteil von 32 Prozent die Sorge um den Umwelt- und Klimaschutz. Diese nahm im Vergleich mit den Jahren 2021 bis 2023 ab. Knapp dahinter lag die Sorge rund um das Thema AHV und Altersvorsorge mit einem Anteil von 29 Prozent, wie die UBS am Donnerstag weiter mitteilte.
Neben finanziellen Sorgen nahmen solche zu Einwanderungs- und Sicherheitsfragen laut der Umfrage derweil am stärksten zu. Hierbei erreichten Herausforderungen im Asylwesen einen Anteil von 28 Prozent sowie die Zuwanderung im Allgemeinen einen Anteil von 25 Prozent auf dem Sorgenbarometer.
Damit kletterte das Thema Einwanderung im Vergleich mit dem Vorjahr vom neunten auf den vierten Rang. Auch das Thema Sicherheit und Kriminalität kletterte innerhalb eines Jahres vom zwanzigsten auf den zehnten Rang. Unter den Wirtschaftssorgen gewann im laufenden Jahr derweil vor allem das Thema Wohnkosten mit einem Anteil von 25 Prozent an Relevanz.
An der jährlich vom Forschungsinstitut gfs.bern im Auftrag der UBS durchgeführten Umfrage nahmen zwischen August und Mitte September 2250 stimmberechtigte Schweizerinnen und Schweizer teil.
Nach Zugunglück in Spanien: Viele Tote und Verletzte
Adamuz, 19.01.2026: Zugunglück im Süden Spaniens: Zahlreiche Tote und viele Verletzte. Nach dem schweren Eisenbahnunglück nahe Adamuz ist die Zahl der Toten auf mindestens 39 gestiegen.
Insgesamt 73 Menschen werden nach dem Zusammenstoss in Krankenhäusern in der andalusischen Stadt Córdoba behandelt. Darunter seien 24 mit schweren Verletzungen, unter ihnen sollen auch Minderjährige sein.
Zahlreiche Fahrgäste sind noch über Stunden in den Zügen eingeschlossen.
Die Tragödie ereignet sich gegen 19.40 Uhr am Sonntag. Ein Hochgeschwindigkeitszug entgleist mutmasslich mit Tempo 300 und gerät in das benachbarte Gleis. Dort kollidiert er mit einem weiteren Hochgeschwindigkeitszug.
Rund 500 Passagiere sollen sich in beiden Zügen aufgehalten haben.
20.01.2026
Brandtragödie in Crans-Montana: Suche nach Ursache
Nach der Brandtragödie in der Silvesternacht im Nobel-Skiort Crans-Montana sind am Freitag viele Fragen offen. Politiker, Staatsanwältin und Polizei bringen ihre Erschütterung zum Ausdruck.
09.01.2026
Berlin im Dunkeln: Südwesten startet ohne Strom in die Woche
Tausende Menschen müssen am 5. Januar 2026 weiter ohne Heizung und Strom in die Woche starten – bei Schnee und eisigen Aussentemperaturen. Nach dem grossen Stromausfall wegen eines Brandanschlags bleiben mehrere Schulen geschlossen.
06.01.2026
Nach Zugunglück in Spanien: Viele Tote und Verletzte
Brandtragödie in Crans-Montana: Suche nach Ursache
Berlin im Dunkeln: Südwesten startet ohne Strom in die Woche