WetterGewitter sorgen für Schäden und Überschwemmungen
ot, sda
12.7.2023 - 18:56
Der Sturm brachte in Basel mehrere Bäume zu Fall.
Bild: Kantonspolizei Basel-Stadt
Ein starker Gewittersturm hat nach dem Hitzetag vom Dienstag zahlreiche Schäden angerichtet. Weitere Gewitter brachten im Verlauf des Mittwochs teils kräftige Niederschläge. In Bern waren am Nachmittag vier Tramlinien vorübergehend überschwemmt und unterbrochen.
Keystone-SDA, ot, sda
12.07.2023, 18:56
12.07.2023, 22:16
SDA
Beim Helvetiaplatz im Berner Museumsquartier gab es zwischenzeitlich Hochwasser wegen starker Niederschläge, wie ein Sprecher der städtischen Verkehrsbetriebe Bernmobil der Nachrichtenagentur Keystone-SDA auf Anfrage sagte.
Bereits am Vorabend und in der Nacht war ein heftiger Gewittersturm über die Schweiz gezogen und hatte zahlreiche Schäden angerichtet. In Villars-sur-Glâne FR wurde eine Frau von einem Blitz getroffen und schwer verletzt.
Die Frau war am Dienstagabend auf einem Spazierweg beim Dorf unterwegs, als der Blitz gemäss ersten Erkenntnissen in einen Baum und danach in die Frau einschlug, wie ein Sprecher der Freiburger Kantonspolizei auf Anfrage sagte.
Bei Feuerwehren und Polizeien gingen schweizweit mehrere Hundert Notrufe ein, wie die Rettungskräfte mitteilten. Weitere Menschen wurden demnach aber nicht ernsthaft verletzt.
50 Bäume in Basler Stadtparks gefällt
Dutzende Feuerwehren rückten aus. Schäden gemeldet wurden vor allem aus den Regionen Basel, Innerschweiz, Zürich, Ostschweiz und auch aus der Westschweiz. Gerufen wurden die Rettungskräfte etwa wegen Blitzeinschlägen, umgestürzter Bäume, abgedeckter Dächer, zerbrochener Scheiben und blockierter Strassen und Tram- oder Busleitungen.
In der Stadt Basel fielen dem Sturm rund 50 Bäume zum Opfer. Weit über 200 Bäume hätten zum Teil heftige Teilschäden davongetragen, teilte das Basler Bau- und Verkehrsdepartement mit. Die Bäume in den öffentlichen Parkanlagen seien regelrecht auseinandergerissen worden. Es seien Kronen abgebrochen und oder ganze Bäume entwurzelt worden. Im Schützenmattpark wurde eine über 125-jährige Blutbuche gefällt.
Auf dem SBB-Netz kam es schweizweit vereinzelt zu Beeinträchtigungen, wie ein SBB-Sprecher auf Anfrage sagte. Unter anderem sei es zu Blitzeinschlägen gekommen. Zudem seien Gegenstände auf Fahrleitungen und Geleise gestürzt.
In Altendorf SZ drohte ein Baugerüst auf die Bahngleise zu fallen. Deshalb wurde der Zugbetrieb für kurze Zeit eingestellt. Im Stadtluzerner Quartier Seefeld stürzte vor 22.00 Uhr ein Baum auf das Bahngleis. Bei der Station Verkehrshaus mussten die SBB, nachdem ein Ast ins Gleis hing, die Stabilität von Bäumen überprüfen. Dies hatte Auswirkungen auf den Bahnverkehr zwischen Luzern und Immensee SZ.
Bootsführer muss an Land schwimmen
Mehrere Menschen hatten Glück im Unglück. In Seewen SZ schlug ein Blitz in das Dach eines Wohnhauses ein. Dabei wurden die obersten beiden Stockwerke beschädigt. Die fünf Personen, die sich im Haus befanden, konnten dieses selbständig verlassen. Auch im Kanton Waadt schlugen nachts Blitze in zwei Häuser in Epalinges und Blonay ein. Die Gebäude wurden stark beschädigt und ebenfalls evakuiert.
Im Hafen von Zug lief ein Boot mit Wasser voll und sank. Der Bootsführer habe sich schwimmend ans Ufer retten können, teilte die Polizei mit. Im Hafen Stäfa ZH kenterte ein Motorboot. Die Feuerwehr musste eine Ölsperre errichten. In Immensee SZ sank ein Boot, nachdem es mit Wasser vollgelaufen war.
In der Ostschweiz evakuierten die Behörden in der Nacht vier Zeltlager. Betroffen waren jeweils zwischen 50 und 150 Personen, wie Sprecher der Kantonspolizeien Thurgau und Appenzell Innerrhoden auf Anfrage erklärten. Sie wurden teils in Notunterkünfte gebracht.
In Basel bleibt öffentliches Bad geschlossen
In Basel blieb das öffentliche Gartenbad Bachgraben wegen Sturmschäden vorübergehend geschlossen. Auch der Tierpark Lange Erlen bleibt bis auf Weiteres geschlossen. Teils wurden Tiergehege beschädigt.
In mehreren Ortschaften wurden Autos beschädigt. Strassen waren vorübergehend unpassierbar, so etwa ebenfalls in der Region Basel. In der Waadt wurden mehrere Überschwemmungen gemeldet, vor allem im Chablais, wie ein Polizeisprecher auf Anfrage sagte.
Der Gewittersturm war am Dienstagabend und in der Nacht auf Mittwoch über die Schweiz gezogen. Die stärksten Orkanböen wurden gemäss dem privaten Wetterdienst Meteonews am Uetliberg ZH mit 144 Kilometern pro Stunde gemessen. Am meisten Niederschlag fiel innerhalb von 24 Stunden mit je rund 61 Millimetern laut Meteonews im Tessin, und zwar in Faido und Bosco.
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In E-Mails sollen sich die Kronprinzessin und der Sexualstraftäter über mehrere Jahre zu privaten Themen ausgetauscht haben – nachdem Epstein bereits zum ersten Mal verurteilt worden war und eine Haftstrafe abgesessen hatte. In den kürzlich veröffentlichten Akten zu dem Fall taucht ihr Name mehrere Hundert Male auf.
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