BundesgerichtGlarner für eigenhändiges Entfernen von Verkehrsschild bestraft
zs, sda
22.1.2025 - 12:00
Das Bundesgericht hat die Verurteilung eines Glarners wegen Sachentziehung bestätigt. (Archivbild)
Keystone
Ein Glarner hat eigenhändig ein auf seinem Grundstück verankertes Verkehrsschild mitsamt Metallstange demontiert. Das Bundesgericht hat nun seine Verurteilung zu einer bedingten Geldstrafe von zwölf Tagessätzen zu 810 Franken und einer Busse bestätigt.
Keystone-SDA, zs, sda
22.01.2025, 12:00
SDA
Irgendwann zwischen Mai 2017 und März 2018 hat der Beschwerdeführer die Signalisation entfernt. Wann genau ist nicht klar, aber aufgrund von Indizien ist der Mann verurteilt worden. Dies geht aus einem am Mittwoch veröffentlichten Entscheid des Bundesgerichts hervor.
Der Glarner hatte der Gemeinde Glarus Nord vom Februar bis Juni 2017 drei Mal geschrieben und die Entfernung der Signalisation verlangt. In seinem letzten Brief an den Gemeindepräsidenten schrieb er, es sei somit klar, «ich werde die Tafel entfernen und Dir in Rechnung stellen mit den pauschal 200 Franken zahlbar innert 10 Tagen».
Jahrelanger Streit
Eine solche Rechnung stellte der Mann der Gemeinde zwar nie, aber dennoch durften die Vorinstanzen aufgrund der weiteren Fakten davon ausgehen, dass er die Verkehrstafel entfernt hat.
Vor Bundesgericht machte er geltend, dass die kantonalen Instanzen den Sachverhalt nicht korrekt festgehalten hätten. Dies hat er jedoch nicht ausreichend begründet, wie das höchste Schweizer Gericht in seinem Urteil schreibt.
Der Glarner führt offenbar seit Jahren eine «facettenreiche Auseinandersetzung» mit der Gemeinde, wie es im Bundesgerichts-Urteil heisst. So habe er die Gemeinde in einem Fall betrieben, weil sie eine von ihm gestellte Rechnung nicht beglich. (Urteil 6B_105/2024 vom 9.1.2025)
Schüsse an Schule in Kanada: Mehrere Tote, viele Verletzte
Tumbler Ridge, 11.02.2026:
Schüsse an weiterführender Schule
Eine Person hat in Kanada zehn Menschen
getötet und etwa zwei Dutzend weitere verletzt
Polizei in Provinz British Columbia:
Unter den Toten sei auch eine Frau, die nach ersten
Erkenntnissen als Tatverdächtige gelte
Wahrscheinlich zwei Tatorte
Zunächst werden sieben Leichen in der Schule,
an einem zweiten Ort zwei weitere Tote gefunden
Polizei ermittelt auf Hochtouren
Über den Hintergrund der Tat und das mögliche
Motiv des Schützen ist zunächst nichts bekannt
Laut dem TV-Sender CBC kennt die Polizei die
Identität der mutmasslichen Täterin inzwischen
12.02.2026
Epstein-Skandal: Kronprinzessin bittet um Verzeihung
Oslo, 06.02.2026: Mette-Marit entschuldigt sich: Im Skandal um die Freundschaft von der Kronprinzessin mit dem Sexualstraftäter Jeffrey Epstein wartet ganz Norwegen seit Tagen auf eine Reaktion der Königsfamilie.
Am Freitag ist es dann so weit – in Form einer schriftlichen Mitteilung:
«Es ist mir wichtig, mich bei allen zu entschuldigen, die ich enttäuscht habe», zitiert das Königshaus die Kronprinzessin darin. «Teile des Inhalts der Nachrichten zwischen Epstein und mir repräsentieren nicht den Menschen, der ich gerne sein möchte.»
Sie bedaure auch die Situation, in die sie das Königshaus – besonders König Harald V. und Königin Sonja – gebracht habe.
In E-Mails sollen sich die Kronprinzessin und der Sexualstraftäter über mehrere Jahre zu privaten Themen ausgetauscht haben – nachdem Epstein bereits zum ersten Mal verurteilt worden war und eine Haftstrafe abgesessen hatte. In den kürzlich veröffentlichten Akten zu dem Fall taucht ihr Name mehrere Hundert Male auf.
09.02.2026
Nach Zugunglück in Spanien: Viele Tote und Verletzte
Adamuz, 19.01.2026: Zugunglück im Süden Spaniens: Zahlreiche Tote und viele Verletzte. Nach dem schweren Eisenbahnunglück nahe Adamuz ist die Zahl der Toten auf mindestens 39 gestiegen.
Insgesamt 73 Menschen werden nach dem Zusammenstoss in Krankenhäusern in der andalusischen Stadt Córdoba behandelt. Darunter seien 24 mit schweren Verletzungen, unter ihnen sollen auch Minderjährige sein.
Zahlreiche Fahrgäste sind noch über Stunden in den Zügen eingeschlossen.
Die Tragödie ereignet sich gegen 19.40 Uhr am Sonntag. Ein Hochgeschwindigkeitszug entgleist mutmasslich mit Tempo 300 und gerät in das benachbarte Gleis. Dort kollidiert er mit einem weiteren Hochgeschwindigkeitszug.
Rund 500 Passagiere sollen sich in beiden Zügen aufgehalten haben.
20.01.2026
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