Run auf Royal Pop Dutzende warten seit Tagen vor Swatch-Store in Zürich – Anwohner ruft Polizei

Oliver Kohlmaier

15.5.2026

Im Schaufenster des Swatch-Ladens an der Bahnhofstrasse in Zürich ist die neue Uhrenkollektion schon ausgestellt, wird jedoch noch nicht verkauft.
Im Schaufenster des Swatch-Ladens an der Bahnhofstrasse in Zürich ist die neue Uhrenkollektion schon ausgestellt, wird jedoch noch nicht verkauft.
Keystone/Gaetan Bally

Weil sie unbedingt eine neue Royal Pop ergattern wollen, warten Dutzende seit Tagen vor dem Swatch-Store in der Bahnhofstrasse in Zürich. Ein offenbar irritierter Anwohner rief sogar die Polizei. 

Redaktion blue News

Keine Zeit? blue News fasst für dich zusammen

  • Vor dem Swatch-Store in der Bahnhofstrasse in Zürich warten seit Tagen Dutzende, um eine Royal Pop zu ergattern.
  • Die Taschenuhr wird in Zusammenarbeit mit dem exklusiven Uhren-Hersteller Audemars Piguet angeboten.
  • Ein Anwohner rief wegen des Andrangs gar die Polizei, weil er die Wartenden für Obdachlose hielt.

Die neue «Royal Pop» von Swatch und Audemars Piguet lässt das Herz von Uhren-Fans höher schlagen. Ab Samstag wird die Taschenuhr im Swatch-Store in Zürich verkauft. Doch schon seit Tagen warten Dutzende vor dem Laden in der Bahnhofstrasse, wie «Blick» berichtet

Eine Gruppe von rund 15 Männern wartet demnach bereits seit fünf Tagen vor dem Swatch-Store. Sie seien gut organisiert, führten gar eine Anwesenheitsliste und wechselten sich mit dem Warten ab.

«Obdachlose vor Hauseingang»

Wegen des grossen Andrangs taucht schliesslich sogar eine Patrouille der Stadtpolizei auf, die das Missverständnis jedoch schnell aufklärt. Ein Anwohner hatte die Polizei gerufen, weil sich «Obdachlose vor seinem Hauseingang» befinden, wie eine Sprecherin später erklärte. Wegweisungen hat es demnach keine gegeben. Der Swatch Store will sich nun um eine bessere Koordination kümmern.

Der Uhrenhersteller Swatch hat den Hype um die Royal Pop durch Postings in sozialen Medien selbst angeheizt. Die Taschenuhr ist das Ergebnis einer Zusammenarbeit mit Audemars Piguet, einem Hersteller sündhaft teurer Luxus-Uhren. Selbst Einstiegsmodelle des Unternehmens aus Le Brassus VD kosten mehrere zehntausend Franken. 

Die Wartenden vor dem Swatch Store in der Bahnshofstrasse sind deshalb auch nicht notwendigerweise Uhren-Fans. «Wir wollen die Uhr später teurer verkaufen», sagen zwei der Wartenden zu «Blick».