AktuellHaiti: UN besorgt über zunehmende Gewalt ausserhalb der Hauptstadt
SDA
25.2.2023 - 04:15
Luftaufnahme des Stadtteils La Saline in Haitis Hauptstadt Port-Au-Prince. Die Menschen in dem Karibikstaat leiden unter einer äußerst schlechten Sicherheits-, Versorgungs- und Gesundheitslage. Banden kämpfen mit brutalen Mitteln um Territorium. Foto: Fernanda Pesce/AP/dpa
Keystone
Bandenmitglieder haben nach UN-Angaben seit Oktober in Haitis Artibonite-Tal ein «Klima des Terrors» erzeugt und mindestens 69 Menschen erschossen.
Keystone-SDA
25.02.2023, 04:15
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Das UN-Büro in Haiti äusserte sich am Freitag besorgt über die Brutalität der zunehmenden Gewalt der Bande «Baz Gran Grif» (etwa: Grosse Kralle) gegen die Bevölkerung. Dazu gehörten unter anderem Mord, Vergewaltigung, Entführung, Erpressung und Zerstörung in vier Gemeinden etwa 100 Kilometer nördlich der Hauptstadt Port-au-Prince. Die Vereinten Nationen seien alarmiert über die Geschwindigkeit, mit der die Bande ihre Machenschaften auf neue Gebiete ausweite.
Der Karibikstaat leidet seit Jahren unter der Gewalt von Verbrechergruppen, die bisweilen politischen Akteuren nahestehen. Zuletzt verschärfte sich die Lage derart, dass die Interimsregierung, die seit der Ermordung des Staatspräsidenten Jovenel Moïse im Juli 2021 an der Macht ist, um Hilfe durch eine bewaffnete internationale Truppe bat – dazu kam es bislang aber nicht. Schätzungen zufolge sind rund 200 kriminelle Gruppen in Haiti aktiv, die etwa 60 Prozent von Port-au-Prince kontrollieren. Während sich die meisten Verbrechen bisher in der Hauptstadt ereigneten, schwappt die Welle der Gewalt nun verstärkt auf Gebiete ausserhalb von Port-au-Prince über.
Der UN-Hochkommissar für Menschenrechte, Volker Türk, sagte am 10. Februar zum Abschluss eines Haiti-Besuchs, die Situation dort bekomme nicht die dringende Aufmerksamkeit, die sie verdiene. Der Österreicher stellte einen Bericht vor, der allein in einem Teil der riesigen Armensiedlung Cité Soleil bei Port-au-Prince in der zweiten Hälfte des vergangenen Jahres 263 Morde und 57 Massenvergewaltigungen dokumentierte. Die Menschen würden monatelang schikaniert und terrorisiert, ohne dass der Staat dies stoppen könne, sagte Türk. «Das kann man nur als einen lebenden Alptraum bezeichnen.»
Epstein-Skandal: Kronprinzessin bittet um Verzeihung
Oslo, 06.02.2026: Mette-Marit entschuldigt sich: Im Skandal um die Freundschaft von der Kronprinzessin mit dem Sexualstraftäter Jeffrey Epstein wartet ganz Norwegen seit Tagen auf eine Reaktion der Königsfamilie.
Am Freitag ist es dann so weit – in Form einer schriftlichen Mitteilung:
«Es ist mir wichtig, mich bei allen zu entschuldigen, die ich enttäuscht habe», zitiert das Königshaus die Kronprinzessin darin. «Teile des Inhalts der Nachrichten zwischen Epstein und mir repräsentieren nicht den Menschen, der ich gerne sein möchte.»
Sie bedaure auch die Situation, in die sie das Königshaus – besonders König Harald V. und Königin Sonja – gebracht habe.
In E-Mails sollen sich die Kronprinzessin und der Sexualstraftäter über mehrere Jahre zu privaten Themen ausgetauscht haben – nachdem Epstein bereits zum ersten Mal verurteilt worden war und eine Haftstrafe abgesessen hatte. In den kürzlich veröffentlichten Akten zu dem Fall taucht ihr Name mehrere Hundert Male auf.
09.02.2026
Nach Zugunglück in Spanien: Viele Tote und Verletzte
Adamuz, 19.01.2026: Zugunglück im Süden Spaniens: Zahlreiche Tote und viele Verletzte. Nach dem schweren Eisenbahnunglück nahe Adamuz ist die Zahl der Toten auf mindestens 39 gestiegen.
Insgesamt 73 Menschen werden nach dem Zusammenstoss in Krankenhäusern in der andalusischen Stadt Córdoba behandelt. Darunter seien 24 mit schweren Verletzungen, unter ihnen sollen auch Minderjährige sein.
Zahlreiche Fahrgäste sind noch über Stunden in den Zügen eingeschlossen.
Die Tragödie ereignet sich gegen 19.40 Uhr am Sonntag. Ein Hochgeschwindigkeitszug entgleist mutmasslich mit Tempo 300 und gerät in das benachbarte Gleis. Dort kollidiert er mit einem weiteren Hochgeschwindigkeitszug.
Rund 500 Passagiere sollen sich in beiden Zügen aufgehalten haben.
20.01.2026
Brandtragödie in Crans-Montana: Suche nach Ursache
Nach der Brandtragödie in der Silvesternacht im Nobel-Skiort Crans-Montana sind am Freitag viele Fragen offen. Politiker, Staatsanwältin und Polizei bringen ihre Erschütterung zum Ausdruck.
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