BundesstrafgerichtHauptangeklagter in Mordprozess um Diplomaten beteuert Unwissenheit
aula, sda
13.12.2024 - 12:22
Der Hauptangeklagte hatte manchmal Schwierigkeiten, auf die präzisen Fragen des Gerichtspräsidenten zu antworten.
Keystone
Am Bundesstrafgericht hat der Hauptangeklagte im Mordprozess an einem ägyptischen Diplomaten im Jahr 1995 sein Unwissen beteuert. Der 55-jährige Autoverkäufer hatte manchmal Schwierigkeiten, auf die präzisen Fragen des Gerichtspräsidenten zu antworten.
Keystone-SDA, aula, sda
13.12.2024, 12:22
SDA
Der Gerichtsvorsitzende Jean-Luc Bacher erinnerte an die materiellen Elemente, die den Angeklagten und seine damalige Lebensgefährtin belasten. So wurden in Genf am Tatort Schalldämpfer, DNA und ein Fingerabdruck gefunden. Dieser Schalldämpfer war aus Schaumstoff von Autokopfstützen und selbstklebendem Klebeband gebastelt worden.
Der Angeklagte bekräftigte, dass er diesen Gegenstand nie gesehen habe. Während der Ermittlungen hatte er die Vermutung geäussert, dass er ihn irgendwo aufgehoben haben könnte.
Der Vorsitzende erinnerte ihn an einen Satz, den er mit seinem Anwalt leise gewechselt hatte, als die Polizei ihn zum ersten Mal mit diesen Tatsachen konfrontiert hatte: «Ich wurde von der Technik eingeholt...» Der Angeklagte sagte, diese Worte seien falsch interpretiert worden, er habe nur seine Unkenntnis über forensische Techniken und eine Form von Müdigkeit zum Ausdruck bringen wollen.
Der in Frankreich und der Schweiz vorbestrafte Autoverkäufer ist wegen des 1995 verübten Mordes in Genf, mehrfacher Vergewaltigung, Freiheitsberaubung, einfacher Körperverletzung, Drohungen, Gewaltdarstellung und Pornografie angeklagt. Ausserdem muss er sich wegen verschiedener Finanzdelikte verantworten. Mitangeklagt ist eine 49-jährige Frau, die der Beihilfe zu Mord beschuldigt wird.
Schüsse an Schule in Kanada: Mehrere Tote, viele Verletzte
Tumbler Ridge, 11.02.2026:
Schüsse an weiterführender Schule
Eine Person hat in Kanada zehn Menschen
getötet und etwa zwei Dutzend weitere verletzt
Polizei in Provinz British Columbia:
Unter den Toten sei auch eine Frau, die nach ersten
Erkenntnissen als Tatverdächtige gelte
Wahrscheinlich zwei Tatorte
Zunächst werden sieben Leichen in der Schule,
an einem zweiten Ort zwei weitere Tote gefunden
Polizei ermittelt auf Hochtouren
Über den Hintergrund der Tat und das mögliche
Motiv des Schützen ist zunächst nichts bekannt
Laut dem TV-Sender CBC kennt die Polizei die
Identität der mutmasslichen Täterin inzwischen
12.02.2026
Epstein-Skandal: Kronprinzessin bittet um Verzeihung
Oslo, 06.02.2026: Mette-Marit entschuldigt sich: Im Skandal um die Freundschaft von der Kronprinzessin mit dem Sexualstraftäter Jeffrey Epstein wartet ganz Norwegen seit Tagen auf eine Reaktion der Königsfamilie.
Am Freitag ist es dann so weit – in Form einer schriftlichen Mitteilung:
«Es ist mir wichtig, mich bei allen zu entschuldigen, die ich enttäuscht habe», zitiert das Königshaus die Kronprinzessin darin. «Teile des Inhalts der Nachrichten zwischen Epstein und mir repräsentieren nicht den Menschen, der ich gerne sein möchte.»
Sie bedaure auch die Situation, in die sie das Königshaus – besonders König Harald V. und Königin Sonja – gebracht habe.
In E-Mails sollen sich die Kronprinzessin und der Sexualstraftäter über mehrere Jahre zu privaten Themen ausgetauscht haben – nachdem Epstein bereits zum ersten Mal verurteilt worden war und eine Haftstrafe abgesessen hatte. In den kürzlich veröffentlichten Akten zu dem Fall taucht ihr Name mehrere Hundert Male auf.
09.02.2026
Nach Zugunglück in Spanien: Viele Tote und Verletzte
Adamuz, 19.01.2026: Zugunglück im Süden Spaniens: Zahlreiche Tote und viele Verletzte. Nach dem schweren Eisenbahnunglück nahe Adamuz ist die Zahl der Toten auf mindestens 39 gestiegen.
Insgesamt 73 Menschen werden nach dem Zusammenstoss in Krankenhäusern in der andalusischen Stadt Córdoba behandelt. Darunter seien 24 mit schweren Verletzungen, unter ihnen sollen auch Minderjährige sein.
Zahlreiche Fahrgäste sind noch über Stunden in den Zügen eingeschlossen.
Die Tragödie ereignet sich gegen 19.40 Uhr am Sonntag. Ein Hochgeschwindigkeitszug entgleist mutmasslich mit Tempo 300 und gerät in das benachbarte Gleis. Dort kollidiert er mit einem weiteren Hochgeschwindigkeitszug.
Rund 500 Passagiere sollen sich in beiden Zügen aufgehalten haben.
20.01.2026
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