Tsunami-Welle befürchtetNächstes Erdbeben erschüttert Norden Japans
Agenturen/Dominik Müller
12.12.2025
Dutzende Verletzte nach starkem Erdbeben im Nordosten Japans
STORY: Bei einem starken Erdbeben der Stärke 7,5 sind am späten Montag im Nordosten Japans mindestens 30 Menschen verletzt worden. Zudem wurden Gebäude und die Infrastruktur beschädigt. Die japanischen Behörden hoben am Dienstag Ortszeit allerdings eine zwischenzeitlich ausgegebene Tsunami-Warnung wieder auf. Zuvor waren rund 90.000 Anwohner in Sicherheit gebracht worden. Die japanische Wetterbehörde hatte nach dem Beben vor bis zu drei Meter hohen Flutwellen für die Präfekturen Hokkaido, Aomori und Iwate gewarnt. Beobachtet wurden an mehreren Häfen jedoch nur Wellen von 20 bis 70 Zentimetern Höhe. Das Epizentrum des Bebens, das sich um 23.15 Uhr Ortszeit ereignete, lag 80 Kilometer vor der Küste der Präfektur Aomori in einer Tiefe von 54 Kilometern. Die Region war im März 2011 von einem verheerenden Beben der Stärke 9,0 und einem darauffolgenden enormen Tsunami heimgesucht worden.
09.12.2025
Im Nordosten Japans ereignet sich ein heftiges Erdbeben. Stunden später scheint die Tsunami-Gefahr zwar gebannt. Doch Experten befürchten ein weiteres starkes Beben in den kommenden Tagen.
Am Freitag (12. Dezember 2025) ereignete sich im Norden Japans erneut ein weiteres Erdbeben.
Das Beben mit einer Stärke von 6,7 ereignete sich vor der Küste der Präfektur Aomori in 20 Kilometern Tiefe
Die Region wurde bereits am 8. Dezember von einem Beben der Stärke 7,5 erschüttert.
Die Meteorologische Behörde hatte nach dem ersten Beben vor bis zu drei Meter hohen Tsunami-Wellen gewarnt – die Warnung wurde einen Tag später wieder aufgehoben.
Update Freitag, 12. Dezember 2025, 5.27 Uhr:Der Norden Japans ist erneut von einem Erdbeben erschüttert worden. Laut der nationalen Wetterbehörde könnten Flutwellen von bis zu einem Meter Höhe auf die Küsten im Norden und Nordosten des Inselreichs treffen. Die Bewohner wurden zu Vorsicht aufgerufen.
An der Küste Hokkaidos und der Präfektur Aomori waren zuvor Wellen von etwa 20 Zentimetern Höhe beobachtet worden. Es gab jedoch keine Berichte über Verletzte oder Schäden.
Das Beben mit einer Stärke von 6,7 ereignete sich vor der Küste der Präfektur Aomori in 20 Kilometern Tiefe. Berichte über Verletzte oder Schäden gab es zunächst nicht.
Die Region war erst vor wenigen Tagen von einem Beben der Stärke 7,5 erschüttert worden. Mehr als 30 Menschen wurden verletzt. Die Wetterbehörde warnte daraufhin, dass es in den folgenden Tagen zu einem weiteren, möglicherweise sogar noch stärkeren Erdbeben kommen könnte.
Ein beim Erdbeben am 8. Dezember 2025 eingestürzter Teil einer Strasse in der Präfektur Aomori.
Bild:Keystone/EPA/Jiji Press
Update Dienstag, 9. Dezember 2025, 4.35 Uhr: Die infolge eines schweren Erdbebens im Nordosten Japans ausgegebene Tsunami-Warnung ist wieder aufgehoben worden. Zwar wurde die Region kurz darauf von einem Nachbeben erschüttert, für die Bewohner habe jedoch keine Gefahr bestanden, berichtete der Fernsehsender NHK.
In der Nacht zu Montag hatte sich ein Beben der Stärke 7,5 vor der Küste der nördlichen Präfektur Aomori ereignet, das allerdings mit einer Tiefe von rund 54 Kilometern weit unter der Erdoberfläche lag. Bislang gebe es Berichte über 30 Verletzte und einen Wohnhausbrand, teilte Ministerpräsidentin Sanae Takaichi am Morgen mit. Grössere Schäden gab es allem Anschein nach aber nicht.
Die Meteorologische Behörde hatte zunächst vor bis zu drei Meter hohen Tsunami-Wellen gewarnt. Die höchste beobachtete Flutwelle erreichte die Küste der Präfektur Iwate mit einer Höhe von etwa 70 Zentimetern, bevor die Behörde die Warnung am Morgen für die ganze Region wieder aufhob. Laut Experten könnte es in den nächsten Tagen aber zu einem noch stärkeren Beben kommen. Regierungschefin Takaichi rief die Bewohner auf, wachsam zu bleiben.
Erdbeben vor der Küste alarmiert Japan – Warnstufe gesenkt - Gallery
Eine durch das Erdbeben vom Montag beschädigte Strasse in Tohoku in der nördlichen Präfektur Aomori. (9. Dezember 2025)
Bild: Keystone/Kyodo News via AP
Nach dem Erdbeben brennt ein Haus in Aomori. (9. Dezember 2025)
Bild: Keystone/EPA/Jiji Press
In einem Unternehmen in Hachinohe herrscht nach dem starken Erdbeben Chaos. (9. Dezember 2025)
Bild: Keystone/Ren Onuma/Kyodo News via AP
Landesweit wurde die Tsunami-Warnung per Fernsehen verbreitet.
Bild: Keystone
Das Erdbeben vor der Küste hatte eine vorläufige Stärke von 7,6.
Bild: Keystone
In Japan berichten die Medien fortlaufend nach der Tsunami-Warnung.
Bild: Keystone
Erdbeben vor der Küste alarmiert Japan – Warnstufe gesenkt - Gallery
Eine durch das Erdbeben vom Montag beschädigte Strasse in Tohoku in der nördlichen Präfektur Aomori. (9. Dezember 2025)
Bild: Keystone/Kyodo News via AP
Nach dem Erdbeben brennt ein Haus in Aomori. (9. Dezember 2025)
Bild: Keystone/EPA/Jiji Press
In einem Unternehmen in Hachinohe herrscht nach dem starken Erdbeben Chaos. (9. Dezember 2025)
Bild: Keystone/Ren Onuma/Kyodo News via AP
Landesweit wurde die Tsunami-Warnung per Fernsehen verbreitet.
Bild: Keystone
Das Erdbeben vor der Küste hatte eine vorläufige Stärke von 7,6.
Bild: Keystone
In Japan berichten die Medien fortlaufend nach der Tsunami-Warnung.
Bild: Keystone
Ein starkes Erdbeben hat am Montag den Norden Japans erschüttert und eine Tsunami-Warnung ausgelöst. Der Erdstoss vor der Nordküste der japanischen Insel Hokkaido hatte eine Stärke von 7,2, wie die japanische Meteorologiebehörde mitteilt.
Das Zentrum des Bebens lag demnach in einer Tiefe von rund 50 Kilometern. Die US-Erdbebenwarte bezifferte das Beben vorläufig sogar mit einer Stärke von 7,6. Die Tsunami-Welle könnte bis zu drei Meter hoch werden, warnt die Meteorologiebehörde.
Das Epizentrum des Erdbebens befand sich rund 80 Kilometer vor der japanischen Küste.
Japan Meteorological Agency
Der japanische Sender NHK berichtet, dass Atomkraftwerke in der Gegend Sicherheitsüberprüfungen durchführten.
Das gewaltige Erdbeben vom März 2011, das einen riesigen Tsunami auslöste, hatte eine Stärke von 9,0. Der Tsunami zerstörte das Atomkraftwerk in Fukushima und löste dort eine Kernschmelze aus.
Japan gedenkt der Opfer der Katastrophe von Fukushima vor zwölf Jahren
Zwölf Jahre nach dem verheerenden Tsunami und der Atomkatastrophe von Fukushima hat Japan der Opfer des Unglücks gedacht. Infolge des Bebens und des Tsunamis starben etwa 18.500 Menschen.