Schwülheiss bis Mittwoch – BAG erhöht Hitzewarnung

SDA

3.8.2018 - 14:32

Erfrische sich, wer kann. Die Hitzewelle dürfte noch bis Mittwoch kommender Woche anhalten. (Archivbild)
Source: Keystone

Keine Entspannung in Sicht: Die aktuelle Wetterphase mit einem ausgedehnten Hochdruckgebiet und schwülheissem Wetter hält noch einige Tage an.

Die Hitzewarnung Stufe 3, die im Flachland gilt, wird bis Mittwoch verlängert, wie «Meteo Schweiz» und das Bundesamt für Gesundheit (BAG) mitteilten. Für das Wallis und das Genferseebecken wird die Warnung gar von Stufe 3 (erheblich) auf Stufe 4 (gross) erhöht. In der Südschweiz bleibt die Hitzewarnung Stufe 4 bis am Sonntag bestehen.

Fünf populäre Hitze-Irrtümer

Nördlich der Alpen muss in den Niederungen mit Tageshöchstwerten zwischen 32 und 35 Grad gerechnet werden. In der Nacht dürfte die Temperatur im Norden kaum mehr unter 17 bis 23 Grad sinken. Wegen der leicht erhöhten relativen Feuchtigkeit fühlt sich die Luft schwüler und somit heisser an als sie ist.

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Im Süden rechnen die Meteorologen mit mehr Wolken und Niederschlägen. Deshalb dürfte die Hitzebelastung ab Montag deutlich abnehmen und höchstens noch die Stufe 3 erreichen, wie es weiter heisst.

2003, 2015 und nun 2018 

Die aktuelle Hitzewelle begann am 30. Juli. Seither lagen die Temperaturen jeden Tag verbreitet über 30 Grad. In den tiefen Lagen müssen sich die Menschen seither auf mittlere Höchsttemperaturen von 32 bis 34 Grad einstellen. Damit erlebt die Schweiz laut «Meteo Schweiz» eine der zehn intensivsten zehntägigen Hitzeperioden seit Messbeginn 1864. Lokal, etwa in Basel oder Zürich, zeichne sich gar die viert intensivste solche Hitzeperiode seit Messbeginn ab.

Wie heiss darf es im Büro sein?

Auf der Alpensüdseite stieg die maximale Tagestemperatur bereits ab dem 22. Juli regelmässig über 30 Grad. In Locarno-Monti dürfte es die dritt intensivste 17-tägige Hitzewelle seit Messbeginn 1935 werden. So erreicht die mittlere Höchsttemperatur derzeit über 32 Grad. So heiss war es ähnlich lang anhaltend nur in den Hitzesommern 2003 und 2015. Damals stiegen die Höchsttemperaturen im 17-tägigen Mittel auf über 33 Grad.

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