Horror-Tat erschüttert ItalienMutter tötet 9-jährigen Sohn mit Küchenmesser
dpa
13.11.2025 - 19:04
In Italien tötet eine Frau ihren neun Jahre alten Sohn mit einem Messer.
Christoph Sator/dpa (Archivbild)
Die Eltern leben getrennt, das Kind kommt abends nicht zum Vater zurück. Daraufhin schaltet er die Polizei ein. Die Beamten machen eine grausame Entdeckung.
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DPA, Redaktion blue News
13.11.2025, 19:04
13.11.2025, 19:16
dpa
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Eine grausame Tat erschüttert Italien: Ein neunjährige Bube wurde in der norditalienischen Stadt Muggia von seiner eigenen Mutter mit einem Küchenmesser getötet.
Der von der 55-jährigen Frau getrennt lebende Vater hat das Sorgerecht für den Buben, er durfte seine Mutter aber besuchen.
Als der Bub nicht nach Hause kommt und die Mutter nicht auf Anrufe reagiert, alarmiert der Vater die Polizei, die den Buben tot auffand.
In Italien sorgt der grausame Tod eines Kindes für Schlagzeilen: Der neunjährige Bub wurde von seiner eigenen Mutter in der norditalienischen Stadt Muggia mit einem Küchenmesser getötet, wie die Polizei mitteilte. Die 55 Jahre alte Frau und der Vater lebten getrennt. Das Sorgerecht für den Viertklässler hatte der Vater. Der Junge durfte seine Mutter aber besuchen. Die Frau, die sich nach Medienberichten in psychiatrischer Behandlung befindet, sitzt nun in Untersuchungshaft.
Die Tat wurde entdeckt, nachdem der 58 Jahre alte Vater Alarm geschlagen hatte: Eigentlich hätte der Bub am Mittwochabend bis 21.00 Uhr wieder bei ihm zurück sein sollen. Der Termin verstrich jedoch, ohne dass das Kind auftauchte. Am Telefon antwortete die Mutter nicht. Daraufhin schaltete der Vater die Polizei an. Die Leiche des Jungen wurde dann mit schweren Schnittverletzungen im Badezimmer entdeckt.
Bürgermeister: Familie von Sozialdienst betreut
Der Bürgermeister der 13'000-Einwohner-Stadt in der Nähe von Triest, Paolo Polidori, berichtete, dass die Familie vom Sozialdienst betreut worden sei. Nichts habe jedoch darauf hingedeutet, «dass so etwas geschehen könnte». Die Nachrichtenagentur Ansa berichtete hingegen unter Berufung auf die Ermittler, dass die Frau bis vor kurzem ihr Kind nur in Begleitung von Sozialarbeitern sehen durfte. Erst seit wenigen Tagen habe sie mit ihm allein sein dürfen.
Die Frau fügte sich nach Angaben der Rettungsdienste mit dem Messer auch selbst einige Schnittverletzungen zu. Sie wurde zunächst in ein Spital gebracht. Inzwischen sitzt sie im Gefängnis. Die Stadt gedachte des getöteten Jungen mittags mit einer Schweigeminute.