BrandkatastropheHunderte trauern in Lutry um Brandopfer und fordern Gerechtigkeit
SDA
31.1.2026 - 16:36
Hunderte marschierten am Samstag in Stille durch Lutry, um sich mit den Betroffenen der Brandkatastrophe von Crans-Montana zu solidalisieren.
Keystone
Mehrere hundert Menschen haben am Samstagnachmittag in Lutry zusammengefunden, um der Opfer von Crans-Montana zu gedenken. Es war die zweite Trauerfeier in der schwer getroffenen Waadtländer Gemeinde.
Keystone-SDA
31.01.2026, 16:36
31.01.2026, 19:52
SDA
Vor Beginn des Trauermarsches versammelten sich Angehörige der Verstorbenen hinter einem grossen weissen Banner mit der Aufschrift «Hommage aux victimes de Crans-Montana. Justice et vérité» ("Gedenken an die Opfer von Crans-Montana. Gerechtigkeit und Wahrheit") in schwarzen Buchstaben.
Vor Dutzenden Schweizer und internationalen Medien ergriffen Eltern der Verstorbenen nacheinander das Wort. «Wir stehen nicht vor Ihnen, um ins Rampenlicht zu treten. Licht muss auf Gerechtigkeit und Wahrheit fallen», sagte eine Mutter, die ihren Sohn verloren hatte.
«Heute bin ich Mutter von 156 Kindern», sagte ein anderes Elternteil auf Italienisch in Anspielung auf die Zahl der Opfer der Tragödie. Die Botschaft: «Nie wieder». Beim Brand in der Silvesternacht sind 40 Menschen ums Leben gekommen, 116 weitere wurden grösstenteils schwer verletzt.
Etwa 1000 Trauernde
Ab kurz nach 14.45 Uhr zogen die Trauernden durch die Strassen von Lutry, wie eine Journalistin der Nachrichtenagentur Keystone-SDA berichtete. Im Laufe des Trauermarsches schlossen sich demnach viele Menschen an. Schätzungsweise tausend Personen waren schliesslich daran beteiligt.
Sie waren angeführt von der Organisatorin der Veranstaltung, die den Opfern nahesteht. Sie hielt ein Schild mit der Aufschrift «Ihr seid nicht allein» in den Händen. Zahlreiche Menschen trugen Rosen.
Mehrere Opfer der Brandkatastrophe von der Silvesternacht lebten in Lutry. Besonders betroffen war der örtliche Fussballverein, da sich zahlreiche Junioren zum Zeitpunkt des Brandes in der Bar «Le Constellation» befanden. Sieben Mitglieder des Vereins kamen ums Leben.
Schweigemarsch auch im Tessin
Auch in Lugano fand am Samstag ein Schweigemarsch für Crans-Montana statt. Die Veranstaltung fand aufgrund der späten Uhrzeit und der zahlreichen Karnevalsfeiern, die zeitgleich im gesamten Tessin anstanden, allerdings wenig Beachtung. Etwa 50 Personen zogen still vom Seeufer in Richtung Stadtzentrum, wo eine Gedenkfeier durchgeführt wurde.
Zwei Privatpersonen veranstalteten den Marsch, um der Opfer zu gedenken und Solidarität mit den Angehörigen zu bekunden. Beim Brand kam eine 18-jährige Italo-Tessinerin aus Coldrerio im Süden des Kantons ums Leben.
Epstein-Skandal: Kronprinzessin bittet um Verzeihung
Oslo, 06.02.2026: Mette-Marit entschuldigt sich: Im Skandal um die Freundschaft von der Kronprinzessin mit dem Sexualstraftäter Jeffrey Epstein wartet ganz Norwegen seit Tagen auf eine Reaktion der Königsfamilie.
Am Freitag ist es dann so weit – in Form einer schriftlichen Mitteilung:
«Es ist mir wichtig, mich bei allen zu entschuldigen, die ich enttäuscht habe», zitiert das Königshaus die Kronprinzessin darin. «Teile des Inhalts der Nachrichten zwischen Epstein und mir repräsentieren nicht den Menschen, der ich gerne sein möchte.»
Sie bedaure auch die Situation, in die sie das Königshaus – besonders König Harald V. und Königin Sonja – gebracht habe.
In E-Mails sollen sich die Kronprinzessin und der Sexualstraftäter über mehrere Jahre zu privaten Themen ausgetauscht haben – nachdem Epstein bereits zum ersten Mal verurteilt worden war und eine Haftstrafe abgesessen hatte. In den kürzlich veröffentlichten Akten zu dem Fall taucht ihr Name mehrere Hundert Male auf.
09.02.2026
Nach Zugunglück in Spanien: Viele Tote und Verletzte
Adamuz, 19.01.2026: Zugunglück im Süden Spaniens: Zahlreiche Tote und viele Verletzte. Nach dem schweren Eisenbahnunglück nahe Adamuz ist die Zahl der Toten auf mindestens 39 gestiegen.
Insgesamt 73 Menschen werden nach dem Zusammenstoss in Krankenhäusern in der andalusischen Stadt Córdoba behandelt. Darunter seien 24 mit schweren Verletzungen, unter ihnen sollen auch Minderjährige sein.
Zahlreiche Fahrgäste sind noch über Stunden in den Zügen eingeschlossen.
Die Tragödie ereignet sich gegen 19.40 Uhr am Sonntag. Ein Hochgeschwindigkeitszug entgleist mutmasslich mit Tempo 300 und gerät in das benachbarte Gleis. Dort kollidiert er mit einem weiteren Hochgeschwindigkeitszug.
Rund 500 Passagiere sollen sich in beiden Zügen aufgehalten haben.
20.01.2026
Brandtragödie in Crans-Montana: Suche nach Ursache
Nach der Brandtragödie in der Silvesternacht im Nobel-Skiort Crans-Montana sind am Freitag viele Fragen offen. Politiker, Staatsanwältin und Polizei bringen ihre Erschütterung zum Ausdruck.
09.01.2026
Epstein-Skandal: Kronprinzessin bittet um Verzeihung
Nach Zugunglück in Spanien: Viele Tote und Verletzte
Brandtragödie in Crans-Montana: Suche nach Ursache