ICE rast in Hamburg in Lkw – 1 Toter, 25 Verletzte
Hamburg, 11.02.25: Schweres Zugunglück in Hamburg: Ein ICE kollidiert mit einem Lastwagen auf einem Bahnübergang im Stadtteil Rönneburg. Ein Mensch stirbt, 25 weitere werden verletzt.
O-Ton Timo Riedel, Feuerwehr Hamburg
«Wir haben uns natürlich erst mal für die Sicherheit der Einsatzkräfte auf das Stromlosschalten der Bahnstrecke konzentriert und haben dann natürlich eine Sichtung innerhalb des Zuges vorgenommen. Dort sind wir auch auf Verletzte getroffen. «
Die Kollision ereignet sich an einem Bahnübergang mit Halbschranke und Lichtsignal. Der Lastwagen, beladen mit Bahnschienen, wird von dem Zug erfasst. Die Ladung verteilt sich entlang der Strecke.
Rund 80 Feuerwehrleute und 70 Polizisten sind im Einsatz. Die Unfallursache ist noch unklar. Die Strecke bleibt gesperrt, Fernzüge werden umgeleitet.
12.02.2025
Ein ICE rammt in Hamburg einen schwer beladenen Sattelzug. Ein Zugfahrgast wird tödlich verletzt. Die Bergungskräfte müssen nun Trümmer beseitigen und den langen Zug von den Gleisen bekommen.
Keine Zeit? blue News fasst für dich zusammen
- Am Stadtrand von Hamburg hat sich ein schweres Zugunglück ereignet.
- Ein ICE prallte an einem Bahnübergang mit hoher Geschwindigkeit gegen einen Sattelschlepper.
- Dabei wurde ein Fahrgast so schwer verletzt, dass er wenig später gestorben ist. Zudem sind 25 Menschen verletzt worden.
- Der ICE war auf dem Weg von Hamburg nach München.
Nach dem Zugunglück mit einem Toten und 25 Verletzten im Süden Hamburgs dauern die Aufräumarbeiten an. Stunden nach dem Zusammenstoss konnte der Zug erfolgreich abgeschleppt werden. Wie ein Sprecher der Deutschen Bahn mitteilte, ist eines der betroffenen Gleise im Süden der Stadt seit dem frühen Morgen wieder befahrbar. Dennoch sollten sich Fahrgäste darüber informieren, ob ihre Züge planmässig fahren.
Bei dem Zugunglück im Bezirk Harburg wurden am Dienstagabend 25 Menschen verletzt, einer starb. Der ICE war mit einem schwer beladenen Lkw zusammengestossen. Der Fahrer des Sattelzuges wurde zunächst in Polizeigewahrsam genommen.
Der nach einem Zusammenstoss mit einem schwer beladenen Sattelzug schwerbeschädigte ICE ist laut Bundespolizei nicht mehr fahrbereit und kann erst später abtransportiert werden. Der Lkw-Fahrer wurde zur Vernehmung in Polizeigewahrsam genommen.
Unfallursache noch ungeklärt
Wie es zu dem Zusammenstoss auf dem halbbeschrankten Bahnübergang mit Lichtzeichenanlage im Stadtteil Rönneburg kommen konnte, wird noch ermittelt.
Der ICE mit 291 Insassen war zum Zeitpunkt des Unfalls am frühen Nachmittag mit hoher Geschwindigkeit unterwegs und rammte den Lkw mit solcher Wucht, dass vor allem in den vorderen Wagen die Fensterscheiben zerbrachen, wie eine Augenzeugin der Deutschen Presse-Agentur schilderte. Die schweren Bahnschienen auf der Ladefläche des Sattelzugs wurden weit über den Unfallort verstreut, der unweit der Landesgrenze zu Niedersachsen liegt.
Fahrgäste müssen stundenlang im Zug ausharren
Bei dem Todesopfer handelt es sich laut Bundespolizei um einen 55-jährigen Zugfahrgast. Rettungskräfte hätten noch versucht, ihn wiederzubeleben, sagte ein Feuerwehrsprecher. Sechs Insassen aus dem ICE wurden laut Bundespolizei wegen mittelschwerer Verletzungen behandelt, 19 leicht verletzt. Einige der Fahrgäste mussten nach dem Unfall noch stundenlang im Zug ausharren, bevor sie schliesslich mit Bussen nach Hamburg-Harburg gebracht wurden.
Die Hamburger Feuerwehr war mit rund 80 Kräften im Einsatz, die Bundespolizei hatte 70 Beamte vor Ort. Ausserdem schickte die Bahn mehrere Mitarbeitende aus dem Notfallmanagement zur Unfallstelle.
Am Stadtrand von Hamburg sind am Nachmittag ein ICE der Deutschen Bahn und ein Sattelzug zusammengestossen. Dabei wurde ein Fahrgast so schwer verletzt, dass er wenig später gestorben ist.
Bei dem Zusammenstoss wurden zudem 25 Menschen verletzt – davon 6 mittelschwer und 19 leicht.
Eine Person wird an der Unfallstelle an einem Bahnübergang aus einem ICE evakuiert.
Die Wucht des Aufpralls war so gross, dass vor allem in den vorderen Wagen die Fensterscheiben zerbrachen.
ICE prallt in Hamburg gegen Lkw – ein Toter, elf Verletzte - Gallery
Am Stadtrand von Hamburg sind am Nachmittag ein ICE der Deutschen Bahn und ein Sattelzug zusammengestossen. Dabei wurde ein Fahrgast so schwer verletzt, dass er wenig später gestorben ist.
Bei dem Zusammenstoss wurden zudem 25 Menschen verletzt – davon 6 mittelschwer und 19 leicht.
Eine Person wird an der Unfallstelle an einem Bahnübergang aus einem ICE evakuiert.
Die Wucht des Aufpralls war so gross, dass vor allem in den vorderen Wagen die Fensterscheiben zerbrachen.
Ladung des Lastwagens entlang der Strecke verteilt
Der plötzlichen Vollbremsung des ICE sei unmittelbar der harte Zusammenstoss gefolgt, sagte die Frau, die sich auch als Ersthelferin um einen Verletzten gekümmert hatte. Panik habe es unter den Reisenden nicht gegeben.
Hamburgs Innensenator dankt Einsatzkräften
In dem Unglückszug befand sich nach einem Bericht der «Bild»-Zeitung auch TV-Comedian Bernhrad Hoëcker. «Ja, er war in dem Zug. Aber es geht ihm körperlich gut», bestätigte sein Management dem Blatt.
Hamburgs Innensenator Andy Grote (SPD) dankte nach dem Unglück unweit der Landesgrenze zu Niedersachsen den Einsatzkräften von Polizei und Feuerwehr aus Hamburg und dem Umland, «die diesen schwierigen Einsatz hochprofessionell bewältigen und eine schnelle Versorgung der Verletzten sicherstellen». Seine Gedanken seien bei den Angehörigen des Toten und den weiteren Verletzten, denen er eine schnelle und vollständige Genesung wünschte.