Dramatische Szenen an Bord – Condor-Flug muss notlanden
Ein Condor-Flug von Korfu nach Düsseldorf musste aufgrund eines brennenden Triebwerks in Brindisi notlanden. Passagiere berichten von ihren erschreckenden Erlebnissen.
18.08.2025
Ein Condor-Flug von Korfu nach Düsseldorf musste aufgrund eines brennenden Triebwerks in Brindisi notlanden. Passagiere berichten von ihren erschreckenden Erlebnissen.
Keine Zeit? blue News fasst für dich zusammen
- Ein Condor-Flug von Korfu nach Düsseldorf musste wegen eines brennenden Triebwerks notlanden; die Maschine setzte in Brindisi auf.
- An Bord erlebten 273 Passagiere dramatische Szenen und verbrachten die Nacht teils ohne Unterkunft am Flughafen.
- Am Folgetag brachte eine Ersatzmaschine die Reisenden sicher nach Düsseldorf zurück.
Ein Condor-Flug von Korfu nach Düsseldorf endete für die Passagiere in einem Albtraum. Kurz nach dem Start am Samstagabend geriet das rechte Triebwerk in Brand, was zu einer Notlandung in Brindisi führte, berichtet «rtl.de».
An Bord befanden sich 273 Passagiere, darunter Jasmin aus Koblenz mit ihren beiden Kindern. «Die Feuerbälle kamen direkt auf uns zu», erinnert sich die Mutter, die nur wenige Meter entfernt sass.
Ihre Tochter Jana beschreibt die Situation als lebensbedrohlich: «Ich hatte wirklich Angst um mein Leben.»
Auch andere Passagiere erlebten ähnliche Angstzustände. Trotz der Panik blieben viele erstaunlich ruhig, wie Jasmin berichtet. «Das ganze Flugzeug war in Schock», bestätigt ihre Tochter.
Notlandung in Brindisi
Die Piloten bemerkten das Problem mit dem Triebwerk auf ihren Monitoren und entschieden sich, den nächstgelegenen Flughafen in Brindisi anzusteuern. Markus, ein weiterer Passagier, erinnert sich an die Ankündigung des Piloten, ein Triebwerk abzuschalten. «Da habe ich mich gefragt, ob wir das schaffen», erzählt er.
Markus und seine Familie waren ebenfalls an Bord und erlebten Todesangst. Nach der Zwischenlandung überlegten sie, ob sie jemals wieder fliegen sollten. Letztendlich entschieden sie sich, die Ersatzmaschine am nächsten Tag zu nehmen.
Ungewisse Nacht am Flughafen
Die Nacht verbrachten die meisten Passagiere auf dem Boden des Flughafens von Brindisi. Bianca, die mit ihrer Mutter im Rollstuhl und ihrer Tochter unterwegs war, fühlte sich alleingelassen. «Mein Kind hat auf den Fliesen geschlafen», berichtet sie. Die einzige Verpflegung war eine Flasche Wasser.
Condor bestätigte, dass nicht genügend Hotelkapazitäten zur Verfügung standen, um alle Passagiere unterzubringen. Auch der Reiseveranstalter Aida erklärte, dass es in dem kleinen Regionalflughafen nicht möglich war, alle Gäste in Hotels unterzubringen. Beide Unternehmen versicherten jedoch, die Kosten zu übernehmen, wenn Passagiere selbst eine Unterkunft organisiert hätten.
Rückkehr nach Düsseldorf
Am nächsten Morgen wurde eine Ersatzmaschine bereitgestellt, die die Passagiere nach Düsseldorf brachte. Viele von ihnen sind nun erleichtert, wieder zu Hause zu sein. «Jetzt sind wir heilfroh, wieder zurück zu sein», sagt Bianca.
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