Raubkatze entlaufen Italien in Angst vor schwarzem Panther

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27.1.2020

In Apulien in Italien macht ein Panther die Region unsicher (Symbolbild).
In Apulien in Italien macht ein Panther die Region unsicher (Symbolbild).
Bild: Keystone

Seit beinahe zwei Wochen macht eine italienische Kleinstadt Jagd auf einen schwarzen Panther. Das gefährliche Tier ist entlaufen. Polizei und Veterinäramt sind alarmiert und sogar Drohnen im Einsatz.

Er hat bereits Ziegen gerissen oder laut Zeugenaussagen kräftige Schäferhunde vor sich hergetrieben. Das ist kein Witz: In San Severo in der italienischen Region Apulien treibt ein ausgewachsener Panther sein Unwesen.

Wie unter anderem «Blick» berichtet, wurde das gefährliche Tier erstmals vor zwölf Tagen gesichtet. Nach anfänglicher Skepsis und Spekulationen über einen Hund oder eine sehr grosse Katze ist nun bestätigt: Der Panther ist los.

Die Bevölkerung ist alarmiert, sie wurde zu erhöhter Wachsamkeit aufgerufen. Mehr als ein Dutzend Männer des Veterinärdienstes sind mit Betäubungsgewehren ausgeschwirrt. Gitterfallen wurden aufgestellt. Sogar Unterstützung aus der Luft gibt es. Die Forstpolizei setzt Drohnen mit Wärmebildkameras ein.

Inzwischen geklärt scheint, wie die Raubkatze,  die ihren Lebensraum normalerweise in Afrika und Asien hat, nach Apulien gekommen ist. Wie es hinter vorgehaltener Hand heisst, soll das Tier einem Mafia-Boss entkommen sein. Er hatte es sich zum Privatvergnügen gehalten.

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