Der Sarg mit den Überresten des Modeschöpfers Valentino Garavani wird in die Grabkapelle getragen. Foto: Francesco Fotia/AGF via ZUMA Press/dpa
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Italien nimmt Abschied von Valentino, einem seiner bekanntesten Modemacher. Der Sarg des mit 93 Jahren verstorbenen Designers in Rom steht nun für zwei Tage im Gebäude seiner Stiftung in Rom, bedeckt mit einer roten Rose.
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21.01.2026, 11:54
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Auf dem Platz davor weht die italienische Flagge auf halbmast. Als einer der Ersten betrat Valentinos langjähriger Lebensgefährte und Mitarbeiter Giancarlo Giammetti das Gebäude. Viele Menschen reihten sich in eine Schlange ein.
Valentino – mit vollem Namen Valentino Garavani – war am Montag gestorben. Der Sarg steht noch bis Donnerstagabend in der Stiftung. Am Freitag findet in der Basilika Santa Maria degli Angeli e dei Martiri in Rom die Trauerfeier statt. Der Italiener gehörte über Jahrzehnte hinweg zu den berühmtesten Modeschöpfern. Mit seinem eleganten Stil hatte er sich in der Modewelt schnell einen Namen gemacht. Seine Markenzeichen waren der Buchstabe V und die Farbe Rot.
1960 gründete er gemeinsam mit Giammetti das Modehaus Valentino. Erfolgreiche Kollektionen folgten in den 1970er- und 1980er-Jahren. Kurz vor der Jahrtausendwende war jedoch auch die Maison Valentino vom Wandel in der Modeindustrie betroffen. Grosse Anteile wurden verkauft. Valentino zog sich letztlich 2007 aus dem Modegeschäft zurück. Er entwarf nur noch ab und zu Kleider. Zuletzt lebte er zurückgezogen in Rom.
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Insgesamt 73 Menschen werden nach dem Zusammenstoss in Krankenhäusern in der andalusischen Stadt Córdoba behandelt. Darunter seien 24 mit schweren Verletzungen, unter ihnen sollen auch Minderjährige sein.
Zahlreiche Fahrgäste sind noch über Stunden in den Zügen eingeschlossen.
Die Tragödie ereignet sich gegen 19.40 Uhr am Sonntag. Ein Hochgeschwindigkeitszug entgleist mutmasslich mit Tempo 300 und gerät in das benachbarte Gleis. Dort kollidiert er mit einem weiteren Hochgeschwindigkeitszug.
Rund 500 Passagiere sollen sich in beiden Zügen aufgehalten haben.
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