Bündner Hochjagd

Jäger schiesst Wolf in Klosters ab

om, sda

26.9.2022 - 11:06

In Graubünden ist eine Wölfin erlegt worden. (Symbolbild)
In Graubünden ist eine Wölfin erlegt worden. (Symbolbild)
Bild: Keystone

Ein Jäger hat während der laufenden Bündner Hochjagd auf Gemeindegebiet von Klosters eine Wölfin abgeschossen. Der Abschuss erfolgte korrekt im vom Kanton vorgegebenen Gebiet. 

om, sda

26.9.2022 - 11:06

Das letzte Stündlein schlug der Wölfin am Samstag, wie das kantonale Amt für Jagd und Fischerei am Montag mitteilte. Zum Abschuss kam es nach 14 Tagen mit wenigen Wolfsbeobachtungen im vorgesehenen Abschussgebiet.

Der Abschuss gelang einem der 80 dazu berechtigten Jäger. Diese ortskundigen und speziell bezeichneten Jägerinnen und Jäger ergänzen die Wildhut bei der Wolfsjagd.

Das Zentrum für Fisch- und Wildtiergesundheit in Bern wird die erlegte Wölfin pathologisch untersuchen. Die genetische Untersuchung nimmt das spezialisierte Labor der Universität Lausanne vor. Im festgelegten Abschussgebiet gab es weitere Beobachtungen eines Wolfs. Die Wildhut überwacht die weitere Verhaltensentwicklung dieses Tiers mit grosser Aufmerksamkeit.

Die Bündner Kantonsregierung hatte am 1. September nach etlichen Nutztierrissen auf verschiedenen Alpen den Abschuss eines Wolfs verfügt. Das Amt für Jagd und Fischerei zeigte sich erfreut, dass die Jägerschaft diese Aufgabe erfüllte. Der Abschuss eines Wolfs sei sehr anspruchsvoll und zeitintensiv, schrieb es.

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