Zwei Delikte binnen sechs MonatenKapo Schwyz erwischt Pfarrer ein zweites Mal – jetzt wirds richtig teuer
Oliver Kohlmaier
12.11.2025
Ein Pfarrer aus der Innerschwyz flog während einer Routinekontrolle auf.
KEYSTONE/Christian Merz (Symbolbild)
Ein Pfarrer wird im Kanton Schwyz wegen Trunkenheit am Steuer erwischt, der Führerausweis ist weg. Doch er setzt sich wieder ins Auto – und muss nun tief in die Tasche greifen.
Redaktion blue News
12.11.2025, 14:26
12.11.2025, 15:50
Oliver Kohlmaier
Keine Zeit? blue News fasst für dich zusammen
Ein Pfarrer aus der Innerschwyz ging der Kantonspolizei Schwyz binnen sechs Monaten gleich zweimal ins Netz.
Am 16. Mai konnte er bei einer Verkehrskontrolle keinen Führerausweis vorweisen.
Denn dieser war ihm zuvor wegen Trunkenheit am Steuer entzogen worden.
Die dafür bedingt ausgesprochene Strafe wurde widerrufen. Der Pfarrer muss nun für beide Vorfälle insgesamt 15'000 Franken bezahlen. Grund: Wiederholungsgefahr.
Ein Pfarrer aus dem Kanton Schwyz wird wegen Fahrens ohne Führerausweis hart bestraft – denn der war ihm kurz zuvor durch die Kapo auf unbestimmte Zeit entzogen worden. In der Adventszeit im vergangenen Jahr wurde der Autolenker betrunken erwischt.
Doch der Mann setzt sich dennoch erneut hinters Steuer – und fliegt auf. Bei einer Verkehrskontrolle am 16. Mai auf einer Hauptstrasse im inneren Kantonsteil konnte er kein Billett vorweisen.
Diese wenig fromme Tat kommt den Mann nun teuer zu stehen, wie der «Bote der Urschweiz» berichtet. Demnach hat die Staatsanwaltschaft seine früher im Jahr bedingt ausgesprochene Strafe wegen Trunkenheit am Steuer widerrufen.
Der sündige Pfarrer muss für beide Vorgänge eine Geldstrafe bezahlen, zudem hat er die Verfahrenskosten zu tragen – macht insgesamt 15'000 Franken, ansonsten droht eine Ersatzfreiheitsstrafe von 120 Tagen.
«Habe die Strafe bereits bezahlt»
Die Staatsanwaltschaft greift also hart durch. Die Begründung lässt sich dem nun veröffentlichten Strafbefehl entnehmen: «Aufgrund seines Verhaltens muss davon ausgegangen werden, dass er weitere Straftaten verüben wird.»
Seine Lektion habe er dabei gelernt, sagt er der Zeitung. Nun sei er nur noch mit dem öffentlichen Verkehr unterwegs. «Ich habe die Strafe bereits bezahlt», versichert er der Zeitung.
Mehr Videos aus dem Ressort
Biker vs. Hundehalter: «Ein Velofahrer schlug meiner Freundin ins Gesicht» – «Es hat einige verrückte Hündeler»
Frei laufende Hunde und Velofahrer*innen – das birgt Konfliktpotenzial. Besonders kompliziert ist auf der Allmend in Zürich. Zusammenstössen und verbale Übergriffe gehören dort zur Tagesordnung. blue News war vor Ort.