BrasilienKarnevalsauftakt in Rio: Berühmte Umzüge im Sambodrom starten
SDA
18.2.2023 - 07:50
Eine Tänzerin der Sambaschule Academicos do Tatuape tritt während eines Karnevalsumzugs auf. Foto: Andre Penner/AP/dpa
Keystone
In Rio haben mit den Sambaschulen der Aufstiegsklasse die weltberühmten Umzüge im Sambodrom begonnen. Den Anfang machte dabei am Freitagabend (Ortszeit) die Schule «Arranco do Engenho de Dentro». Sie erzählte bei ihrem Umzug im Regen die Geschichte von Zé Espinguela, dem Organisator des ersten Wettbewerbs der Sambaschulen von Rio de Janeiro im Jahr 1929. Der Wettbewerb wurde damals dort ausgetragen, wo heute die Schule «Arranco» ihren Sitz hat.
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18.02.2023, 07:50
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Die zwölf Top-Schulen treten am Sonntag und Montag auf. Zehntausende auf der Tribüne sowie Millionen vor dem Fernseher in Brasilien und auf der ganzen Welt verfolgen für gewöhnlich die Umzüge auf dem überdimensionalen Laufsteg, den der berühmte brasilianische Architekt Oscar Niemeyer in den 1980er Jahren entworfen hatte. Der Karneval von Rio ist die grösste Party der Welt, die Tourismus-Agentur Riotur erwartet bis zu 5,5 Millionen Karnevalsfans in der Stadt.
Den Strassenkarneval hatte Bürgermeister Eduardo Paes wegen der Pandemie in den vergangenen Jahren abgesagt. Nur die Umzüge im Sambodrom gab es nach einer Verschiebung im April 2022. Nun ist der Karneval mit all seinen Facetten zurück: Hunderte «Blocos» – das sind Samba- und andere Musikgruppen – sollen in den kommenden Tagen durch die Strassen Rios ziehen. Thema ist nach dem Sturm des Regierungsviertels in Brasília durch Anhänger von Ex-Präsident Jair Bolsonaro im Januar die Wertschätzung der Demokratie.
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Insgesamt 73 Menschen werden nach dem Zusammenstoss in Krankenhäusern in der andalusischen Stadt Córdoba behandelt. Darunter seien 24 mit schweren Verletzungen, unter ihnen sollen auch Minderjährige sein.
Zahlreiche Fahrgäste sind noch über Stunden in den Zügen eingeschlossen.
Die Tragödie ereignet sich gegen 19.40 Uhr am Sonntag. Ein Hochgeschwindigkeitszug entgleist mutmasslich mit Tempo 300 und gerät in das benachbarte Gleis. Dort kollidiert er mit einem weiteren Hochgeschwindigkeitszug.
Rund 500 Passagiere sollen sich in beiden Zügen aufgehalten haben.
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