Das Koala-Weibchen im Zoo Zürich trägt seit rund sieben Monaten ein Jungtier im Beutel. Erst vor Kurzem hat sich der kleine Koala erstmals gezeigt.
Geboren wurde das Koala-Jungtier bereits Mitte Mai nach einer kurzen Tragzeit von rund 35 Tagen, wie der Zoo Zürich am Dienstag mitteilte. Blind, nackt und etwa so gross wie ein Gummibärchen.
Den Weg in den Beutel finden Koala-Babys instinktiv. Dort ernähren sie sich von Muttermilch und wachsen heran: Dabei verdreihundertfachen sie ihr Gewicht von 1 Gramm auf durchschnittlich 300 Gramm.
Jungtier zeigt sich nun regelmässig
Dass der Zoo die Geburt des Jungtiers erst jetzt bekannt gab, hat damit zu tun, dass auch die Tierpflegerinnen und Tierpfleger den kleinen Koala erst vor kurzem erstmals sahen, wie ein Mediensprecher des Zoos Zürich auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA sagte. Inzwischen zeigt sich das Jungtier regelmässig, sodass es auch die Besucherinnen und Besucher sehen können.
Das Geschlecht des Jungtier wurde noch nicht bestimmt. «Wir wollen die Mutter-Kind-Beziehung nicht stören», sagte der Mediensprecher. Die Aufzucht des Jungen übernimmt ausschliesslich die Mutter. Etwa 12 Monate wird das Joey – so die allgemein übliche Bezeichnung für Jungtiere von Beuteltieren – bei ihr bleiben und in dieser Zeit alle für einen Koala wichtigen Verhaltensweisen erlernen.
Für die Eltern Téa und Tarni, die aktuell einzigen Koalas in Zürich, ist es der erste Nachwuchs. Für den Zoo ist es insgesamt der zweite Koala-Nachwuchs seit der Haltung der Tiere im Jahr 2018.
Mehrere Todesfälle wegen Virus
In der Vergangenheit hatte der Zoo mit den Koalas immer wieder Pech: 2023 musste der Zoo das Koala-Weibchen Maisy nach einer langwierigen Krankheit einschläfern. Das siebenjährige Tier hatte an Gewicht verloren, Untersuchungen zeigten dann tumoröse Veränderungen.
Zwischen 2019 und 2021 starben zudem drei Koalas im Zoo Zürich. Anders als Maisy waren Pippa, Mikey und Milo an den Folgen des Koala-Retrovirus gestorben. Das auch in der Natur allgegenwärtige Virus schwächt das Immunsystem.
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