Verwüstung und Millionenschaden Kranführer verletzt sich bei Unfall in Stallikon ZH schwer

SDA

19.2.2026 - 15:39

Ein 60-jähriger Kranführer wurde bei einem Unfall am Donnerstag in Stallikon ZH schwer verletzt. 
Ein 60-jähriger Kranführer wurde bei einem Unfall am Donnerstag in Stallikon ZH schwer verletzt. 
Bild: Kantonspolizei Zürich

Am Donnerstagmorgen ist in Stallikon ZH bei einem Kranunfall ein Kranführer schwer verletzt worden. Der 60-Jährige wurde bei dem Unfall aus der Kabine seines Pneukrans geschleudert. Zudem entstand hoher Sachschaden.

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Keystone-SDA, Redaktion blue News

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  • In Stallikon ZH ist am Donnerstagmorgen ein Pneukran umgestürzt.
  • Der 60-jährige Kranführer wurde dabei schwer verletzt. Er wurde ins Spital eingeliefert.
  • Der entstandene Sachschaden dürfte eine Million Schweizer Franken weit übersteigen.

Der Pneukran stürzte am Donnerstagmorgen gegen 8.50 Uhr aus noch unbekannten Gründen um, wie die Kantonspolizei Zürich am Donnerstag mitteilte. Zu dem Unfall kam es, als Spezialfirmen an einer Strassenbaustelle einen Turmdrehkran demontierten. Der sechsachsige Pneukran wurde dabei aufgestellt und ragte in die Höhe.

Der Kranführer wurde bei dem Unfall aus der Krankabine geschleudert. Arbeitskollegen betreuten den verletzten 60-Jährigen bis zum Eintreffen der Rettungskräfte. Er wurde mit einem Rettungshelikopter ins Spital gebracht.

Erheblicher Sachschaden

Die Unfallursache ist noch unklar und wird wird durch die Kantonspolizei Zürich zusammen mit der Staatsanwaltschaft Limmattal/Albis untersucht. Das Forensische Institut Zürich FOR sicherte zusammen mit Unfallspezialisten der Kantonspolizei die Spuren an der Unfallstelle.

Der Pneukran stürzte bei der Demontage eines Turmdrehkrans um.
Der Pneukran stürzte bei der Demontage eines Turmdrehkrans um.
Bild: Kantonspolizei Zürich

Der entstandene Sachschaden dürfte deutlich mehr als eine Million Franken betragen. Am danebenstehenden Turmdrehkran wurden Beleuchtungskörper abgeschlagen; der Kran selbst wurde laut der Kantonspolizei nicht beschädigt. Die Bergung des verunfallten Pneukrans wird voraussichtlich mehrere Tage dauern.