Schock in EssenKrankenpfleger soll Patientinnen in Narkose missbraucht haben – 14-Jährige unter den Opfern
dpa
12.12.2025 - 12:51
Bei den Ermittlungen gegen einen ehemaligen Krankenpfleger der Uni-Klinik Essen wurden mutmassliche Opfer identifiziert.
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Ein Krankenpfleger soll im Ruhrgebiet Patienten vergewaltigt haben. Meist sollen diese narkotisiert gewesen sein. Ein 14-jähriges Mädchen blieb jedoch wach. Nun wurde Anklage gegen den Mann erhoben.
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12.12.2025, 12:51
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Weil die Behörden in Essen wegen Kinderpornografie gegen einen 32-Jährigen ermittelt haben, wurde bei dem Krankenpfleger weiteres belastendes Material entdeckt.
Der Mann hat offenbar Patientinnen im Krankenhaus vergewaltigt, die narkotisiert waren, und filmte seine Taten.
Unter den Opfern soll auch eine 14-Jährige sein, die beim Missbrauch bei Bewusstsein war.
Die Staatsanwaltschaft hat in Essen in Deutschland Anklage gegen einen 32-jährigen Krankenpfleger erhoben, der narkotisierte Patienten vergewaltigt haben soll. Nur ein 14-jähriges Mädchen soll bei Bewusstsein gewesen sein, sagte ein Sprecher des Essener Landgerichts.
Die anderen mutmasslichen Opfer seien zur Tatzeit 28, 35 und 43 Jahre alt gewesen. Bei einer Frau habe die Identität und damit das Alter nicht ermittelt werden können. Mehrere Medien hatten zuvor berichtet.
Die Anklage führt als Tatvorwürfe vier Vergewaltigungen, zwei Fälle von sexuellem Missbrauch und Besitz sowie Verbreitung von Kinderpornografie auf. Die Ermittlungen wegen Kinderpornografie hatte die mutmassliche Vergewaltigungsserie den Angaben zufolge ans Licht gebracht.
Nach Wohnungsdurchsuchungen bei dem Krankenpfleger in Olfen (Kreis Coesfeld) und Dortmund waren auf Speichermedien nicht nur kinderpornografisches Material, sondern auch Bilder und Videos der Vergewaltigungen und des sexuellen Missbrauchs entdeckt worden, wie es hiess. Der Pfleger soll die Taten selbst gefilmt haben.
Riesige Datenmengen beschlagnahmt
Die Sexualverbrechen haben sich laut Anklage am Uni-Klinikum Essen und an einem Dortmunder Krankenhaus zugetragen. Opfer seien vier weibliche Personen und ein 43-jähriger Mann. Mitangeklagt sei eine Frau. Ihr soll der Pfleger das Bildmaterial zugeschickt haben. Sie habe aber nicht die Polizei eingeschaltet.
Bei der Durchsuchungsaktion Ende Juli waren Computer, Laptops, Tablets und Mobiltelefone mit einem grossen Datenvolumen von mehreren Terabyte beschlagnahmt worden.
Der Beschuldigte kam in Untersuchungshaft. Die Uniklinik Essen hatte darauf hingewiesen, dass der Mann bei seiner Einstellung ein einwandfreies erweitertes Führungszeugnis vorgelegt habe.
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Zahlreiche Fahrgäste sind noch über Stunden in den Zügen eingeschlossen.
Die Tragödie ereignet sich gegen 19.40 Uhr am Sonntag. Ein Hochgeschwindigkeitszug entgleist mutmasslich mit Tempo 300 und gerät in das benachbarte Gleis. Dort kollidiert er mit einem weiteren Hochgeschwindigkeitszug.
Rund 500 Passagiere sollen sich in beiden Zügen aufgehalten haben.
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