USALander «Blue Ghost» hat sanft auf dem Mond aufgesetzt
SDA
2.3.2025 - 10:40
Die private Mondlandefähre «Blue Ghost» mit einer Sonderlieferung für die Nasa landet auf dem Mond. Foto: Uncredited/NASA/Firefly Aerospace/AP/dpa - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung im Zusammenhang mit der aktuellen Berichterstattung und nur mit vollständiger Nennung des vorstehenden Credits
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Rund ein Jahr nach der ersten kommerziellen Mondlandung der Raumfahrtgeschichte hat eine zweite Landefähre eines US-Unternehmens auf dem Erdtrabanten aufgesetzt. Der etwa zwei Meter hohe und drei Meter breite «Blue Ghost» (auf Deutsch: blauer Geist) landete erfolgreich im sogenannten «Mare Crisium», einer Tiefebene mit einem Durchmesser von etwa 500 Kilometern, wie im Livestream der US-Raumfahrtbehörde Nasa und des Unternehmen Firefly Aerospace zu sehen war. Rund zwei Wochen lang soll der Lander den Mond nun mit zahlreichen wissenschaftlichen Instrumenten untersuchen.
Keystone-SDA
02.03.2025, 10:40
SDA
Gestartet war «Blue Ghost» im Januar mit Hilfe einer Falcon-9-Rakete des Raumfahrtunternehmens SpaceX von Tech-Milliardär Elon Musk. Der Abflug erfolgte vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida. Auch die Mondlandefähre «Resilience» des japanischen Start-Ups ispace war mit an Bord der Rakete. Dieser Lander soll jedoch auf einer anderen Bahn zum Mond fliegen und dort erst in einigen Monaten ankommen.
Erste kommerzielle Mondlandung im Februar 2024 mit «Nova-C»
Mondlandungen gelten als technisch höchst anspruchsvoll und gehen häufig schief. Erst im Februar vergangenen Jahres war der US-Firma Intuitive Machines mit «Nova-C» die erste kommerzielle Landung der Raumfahrtgeschichte auf dem Mond gelungen.
Sowohl «Nova-C» als auch «Blue Ghost» sind Teil des Nasa-Programms CLPS (Commercial Lunar Payload Services). Mit diesem Programm will die US-Raumfahrtbehörde auf ihrem eigenen Weg zurück zum Mond vergleichsweise günstig und effizient so viel Wissen sammeln wie möglich, indem sie Verträge für Mondlandungen an private Firmen vergibt und mit diesen zusammenarbeitet.
Nach Zugunglück in Spanien: Viele Tote und Verletzte
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Insgesamt 73 Menschen werden nach dem Zusammenstoss in Krankenhäusern in der andalusischen Stadt Córdoba behandelt. Darunter seien 24 mit schweren Verletzungen, unter ihnen sollen auch Minderjährige sein.
Zahlreiche Fahrgäste sind noch über Stunden in den Zügen eingeschlossen.
Die Tragödie ereignet sich gegen 19.40 Uhr am Sonntag. Ein Hochgeschwindigkeitszug entgleist mutmasslich mit Tempo 300 und gerät in das benachbarte Gleis. Dort kollidiert er mit einem weiteren Hochgeschwindigkeitszug.
Rund 500 Passagiere sollen sich in beiden Zügen aufgehalten haben.
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