PsychologieLanges Single-Dasein macht laut Studie unglücklich
SDA
14.1.2026 - 09:41
Junge Erwachsene sind unglücklicher, wenn sie keine Liebesbeziehung eingehen. (Symbolbild)
Keystone
Wer als junger Mensch lange Single bleibt, wird unzufriedener und einsamer. Das zeigt eine Studie der Universität Zürich. Besonders in den späten Zwanzigern nehmen die Belastungen zu.
Keystone-SDA
14.01.2026, 09:41
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«Junge Erwachsene verzichten zunehmend auf feste romantische Beziehungen», schrieben die Forscherinnen und Forscher in der im Fachblatt «Journal of Personality and Social Psychology» veröffentlichten Studie.
Das Forschungsteam um den Forscher Michael Krämer von der Universität Zürich (UZH) analysierte für die Studie Daten von über 17'000 Personen aus Deutschland und Grossbritannien, die zu Beginn der Erhebung noch nie in einer Beziehung waren. Die jüngsten waren 16 Jahre alt. Sie wurde bis zum Alter von 29 Jahren jährlich befragt.
Die Analyse zeigte, dass Männer und Personen mit höherer Bildung tendenziell länger Single bleiben. Auch Personen, die allein oder noch bei den Eltern wohnen, bleiben im Schnitt länger Single. Das gleiche gilt für Personen, deren Wohlbefinden schlecht ist.
Laut Krämer sind diese Befunde konsistent mit soziologischen Studien, wie er in einer Mitteilung der UZH zur Studie erklärte. Demnach geht ein stärkerer Fokus auf die Bildung bei manchen Menschen mit dem Aufschieben fester Partnerschaften einher.
Ein Teufelskreis
Im Vergleich zu Personen, die später eine Partnerschaft eingingen, zeigten dauerhaft alleinstehende junge Erwachsene eine stärkere Abnahme der Lebenszufriedenheit über die Zeit. Gleichzeitig nahmen ihre Gefühle der Einsamkeit zu. Diese Belastungen wurden in den späten Zwanzigern besonders deutlich. In dieser Lebensphase stieg bei den dauerhaften Singles auch die Depressivität an.
Die Ergebnisse deuten laut den Forschenden auf «moderate Risiken» für das Wohlbefinden hin, wenn junge Erwachsene länger Single bleiben. Besonders problematisch scheint das Ergebnis für Menschen mit bereits geringem Wohlbefinden: Ein geringes Wohlbefinden erhöht die Wahrscheinlichkeit, länger Single zu bleiben, was wiederum das Wohlbefinden weiter beeinträchtigen kann. Dieser Teufelskreis könnte es in den späten Zwanzigern erschweren, eine erste Partnerschaft zu finden, wie Krämer erklärte
Sobald Betroffene ihre erste Partnerschaft eingingen, verbesserte sich ihr Wohlbefinden: Sie wurden zufriedener und fühlten sich weniger einsam. Bei der Depressivität liess sich jedoch kein solcher Erholungseffekt feststellen.
Epstein-Skandal: Kronprinzessin bittet um Verzeihung
Oslo, 06.02.2026: Mette-Marit entschuldigt sich: Im Skandal um die Freundschaft von der Kronprinzessin mit dem Sexualstraftäter Jeffrey Epstein wartet ganz Norwegen seit Tagen auf eine Reaktion der Königsfamilie.
Am Freitag ist es dann so weit – in Form einer schriftlichen Mitteilung:
«Es ist mir wichtig, mich bei allen zu entschuldigen, die ich enttäuscht habe», zitiert das Königshaus die Kronprinzessin darin. «Teile des Inhalts der Nachrichten zwischen Epstein und mir repräsentieren nicht den Menschen, der ich gerne sein möchte.»
Sie bedaure auch die Situation, in die sie das Königshaus – besonders König Harald V. und Königin Sonja – gebracht habe.
In E-Mails sollen sich die Kronprinzessin und der Sexualstraftäter über mehrere Jahre zu privaten Themen ausgetauscht haben – nachdem Epstein bereits zum ersten Mal verurteilt worden war und eine Haftstrafe abgesessen hatte. In den kürzlich veröffentlichten Akten zu dem Fall taucht ihr Name mehrere Hundert Male auf.
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Nach Zugunglück in Spanien: Viele Tote und Verletzte
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Insgesamt 73 Menschen werden nach dem Zusammenstoss in Krankenhäusern in der andalusischen Stadt Córdoba behandelt. Darunter seien 24 mit schweren Verletzungen, unter ihnen sollen auch Minderjährige sein.
Zahlreiche Fahrgäste sind noch über Stunden in den Zügen eingeschlossen.
Die Tragödie ereignet sich gegen 19.40 Uhr am Sonntag. Ein Hochgeschwindigkeitszug entgleist mutmasslich mit Tempo 300 und gerät in das benachbarte Gleis. Dort kollidiert er mit einem weiteren Hochgeschwindigkeitszug.
Rund 500 Passagiere sollen sich in beiden Zügen aufgehalten haben.
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Nach der Brandtragödie in der Silvesternacht im Nobel-Skiort Crans-Montana sind am Freitag viele Fragen offen. Politiker, Staatsanwältin und Polizei bringen ihre Erschütterung zum Ausdruck.
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