ExplosionLaut Behörden gab es in Bar von Crans-Montana einen Flashover
SDA
1.1.2026 - 14:45
Laut den Walliser Behörden kam es in der Bar "Le Constellation" in Crans-Montana VS zu einem Flashover, einem sich plötzlich ausbreitenden und lebensgefährlichen Feuer.
Keystone
Die Walliser Behörden sprechen von einem plötzlichen Brand in der Silvesternacht in einer Bar von Crans-Montana, einem so genannten Flashover. Dieses sich plötzlich ausbreitende Feuer habe eine oder mehrere Explosionen ausgelöst.
Keystone-SDA
01.01.2026, 14:45
SDA
Über 100 Verletzte wurden laut einer Mitteilung des Kantons Wallis vom frühen Donnerstagnachmittag versorgt. Und nach derzeitigen Erkenntnissen wird davon ausgegangen, dass mehrere Dutzend Menschen bei dem Grossbrand in der Bar «Le Constellation» in Crans-Montana ihr Leben verloren haben.
Unter einem Flashover kann der schlagartige Übergang von einem lokal begrenzten Feuer zu einem Vollbrand verstanden werden. Ein Brand kann beispielsweise bei einem Gerät in einem Raum beginnen. Staut sich Hitze an der Decke eines Raumes, breiten sich Rauchgase im Raum aus, und es wird sehr schnell mehrere hundert Grad heiss.
Das kann dazu führen, dass schlagartig weitere brennbare Gegenstände gleichzeitig zu brennen beginnen und sich die Flammen rasend schnell ausbreiten. Ist es soweit, ist ein Überleben kaum noch möglich. Die Situation ist auch für ausgerüstete Feuerwehrleute lebensgefährlich.
Die Kantonale Walliser Rettungsorganisation (KWRO) setzte nach dem Brandalarm in der Nacht zehn Helikopter, vierzig Ambulanzen und über 150 medizinischen Rettungskräfte ein, um die Verletzten zu versorgen und in die verschiedenen Spitäler zu transportieren.
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Insgesamt 73 Menschen werden nach dem Zusammenstoss in Krankenhäusern in der andalusischen Stadt Córdoba behandelt. Darunter seien 24 mit schweren Verletzungen, unter ihnen sollen auch Minderjährige sein.
Zahlreiche Fahrgäste sind noch über Stunden in den Zügen eingeschlossen.
Die Tragödie ereignet sich gegen 19.40 Uhr am Sonntag. Ein Hochgeschwindigkeitszug entgleist mutmasslich mit Tempo 300 und gerät in das benachbarte Gleis. Dort kollidiert er mit einem weiteren Hochgeschwindigkeitszug.
Rund 500 Passagiere sollen sich in beiden Zügen aufgehalten haben.
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