Mutmasslicher Täter vor Gericht Mann ersticht Rolls-Royce-Designer vor dessen Haustür

Stefan Michel

27.3.2025

In Herrsching am Ammersee in Bayern wohnte Ian C. mit seiner Ehefrau. Vor seiner Haustür wurde er erstochen – laut Staatsanwaltschaft München von einem 22-jährigen Serben. 
In Herrsching am Ammersee in Bayern wohnte Ian C. mit seiner Ehefrau. Vor seiner Haustür wurde er erstochen – laut Staatsanwaltschaft München von einem 22-jährigen Serben. 
Bild: IMAGO/Alexander Rochau

Im Sommer 2024 ersticht Nikola Z. laut Anklage den Rolls-Royce-Designer Ian C. vor dessen Wohnhaus in Bayern. Der mutmassliche Täter wird in Frankreich gefasst. Jetzt hat die Staatsanwaltschaft Anklage erhoben.

Stefan Michel

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  • Der 22-jährige Serbe Nikola Z. hat laut Anklage den 74-jährigen Ian C. erstochen.
  • Eine französische Spezialeinheit hat den mutmasslichen Täter später in der Nähe von Paris festgenommen.
  • Die Tat hat sich im Sommer 2024 ereignet. Jetzt hat die Staatsanwaltschaft München II Anklage gegen den Hauptverdächtigen erhoben.

Ian C., renommierter Designer der Luxus-Automarke Roll Royce bemerkt, dass etwas nicht stimmt: Mehrmals klingelt es an seiner Haustür, doch die Bilder der Überwachungskamera sind schwarz. Er bittet eine Nachbarin, nachzusehen. Diese ruft wenig später zurück und bestätigt, dass jemand an der Tür stehe. 

Später stellt sich heraus, dass die Kabel der Überwachungskamera durchgeschnitten waren.

Laut Anklage ist der Mann an der Tür der heute 22-jährige Serbe Nikola Z, bewaffnet mit zwei Messern. Ohne zu zögern, sticht er auf den 74-jährigen Ian C. ein und verletzt ihn tödlich.

Die Ehefrau des Opfers hört die Schreie und bringt sich auf dem Nachbargrundstück in Sicherheit. Der mutmassliche Täter entkommt. 

Tat in Bayern, Festnahme in Paris

Die Polizei findet später eines der beiden Tatmesser im Wald und im nahegelegenen Ammersee einen Rucksack mit Kleidern, die zu einem Mann passen, der kurz vorher in einem Supermarkt in der Nähe des Tatorts von einer Überwachungskamera erfasst worden ist.

Ein Mann, der die Person auf den Bildern aus dem Supermarkt kennt, hilft der inzwischen international ermittelnden Polizei, diese zu identifizieren. Wenig später verhaften französische Spezialkräfte Nikola Z. in der Nähe von Paris.

In einem ersten Verhör in Frankreich behauptete der 22-Jährige, im Auftrag gehandelt zu haben. Die deutschen Ermittler zweifeln jedoch an dieser Version. Vielmehr deute alles auf einen fehlgeschlagenen Raubüberfall hin. Hinweise auf eine persönliche Verbindung zwischen Täter und Opfer gibt es bislang nicht – Ian C. könnte demnach zufällig ins Visier des Täters geraten sein.

Die Staatsanwaltschaft München II hat nun Anklage gegen den mutmasslichen Täter erhoben. Er hat sich in Deutschland nicht zur Tat geäussert. 

Der Redaktor hat diesen Artikel mithilfe von KI geschrieben.