«Hat ein paar Klatscher gebraucht, bis ...» Michelle Obama schockt mit Erziehungsbeichte

twei

1.5.2025

Michelle (links) und Barack Obama zogen im Januar 2009 mit ihren Töchtern Sasha (rechts) und Malia ins Weisse Haus.
Michelle (links) und Barack Obama zogen im Januar 2009 mit ihren Töchtern Sasha (rechts) und Malia ins Weisse Haus.
Bild: AP Photo/Pete Souza, White House

Nach aussen traten die Obamas oft als US-amerikanische Musterfamilie auf. Umso überraschender kommt nun das Geständnis von Michelle Obama: Sie habe ihre Töchter in deren Kindheit geschlagen.

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Keine Zeit? blue News fasst für dich zusammen

  • Harte Erziehung im Hause Obama: In ihrem Podcast «The Light Podcast» hat Michelle Obama eingeräumt, ihre Töchter Malia und Sasha während ihrer Kindheit geschlagen zu haben.
  • Erst als sie ihre Erziehungsmethoden reflektiert habe, habe sie sich geschämt und beschlossen: «Ich will das nicht mehr machen.»
  • Nun appellierte sie an Eltern, ihre Kinder gewaltfrei zu erziehen.

Überraschendes Geständnis von Michelle Obama: Die 61-Jährige blickte in ihrem Podcast «The Light Podcast» auf die Erziehung ihrer Töchter Malia und Sasha zurück. Dabei gab die einstige First Lady gegenüber ihres Bruders Craig Robinson zu, dass ihr gegenüber ihren Kindern mehrfach die Hand ausgerutscht sei.

Zwar ging sie nicht näher ins Detail, wie alt ihre Töchter damals gewesen seien. Doch sie erinnerte sich an die Scham, die sie kurz danach verspürt habe. «Es hat ein paar Klatscher gebraucht, bis ich dachte, ja, weisst du was? Ich will das nicht mehr machen», reflektierte Obama im Gespräch ihr damaliges Tun kritisch.

Einerseits habe ihre zweifelhafte Erziehungsmethode Zweifel in ihr wachsen lassen, weil ihre Kinder damals noch klein gewesen seien. Andererseits machte sich das Gefühl breit, dass es ein Fehler in der Erziehung sei, ihre Kinder körperlich zu züchtigen.

Michelle Obama fühlte sich «albern»

«Ich habe gemerkt, dass es einen anderen Weg geben muss, meine Argumente klarzumachen, als jemandem den Hintern zu versohlen», beschrieb Obama ihre erzieherische Kehrtwende. «Alles andere fühlt sich peinlich an.» Nachdem ihr das klar geworden sei, habe sie nie wieder die Hand gegenüber ihren Kindern erhoben, versicherte Michelle Obama: «Ich fühlte mich albern. Es war peinlich.»

So überzeugt sie von ihrem eigenen Weg einer gewaltfreien Erziehung auch sei, betonte die Ehefrau von Ex-US-Präsident Barack Obama gleichzeitig, nicht über die Erziehungsmethoden anderer Eltern urteilen zu wollen.

Gegenüber ihren Töchtern Sasha (links) und Malia (Mitte) rutschte Michelle Obama mehrfach die Hand aus.
Gegenüber ihren Töchtern Sasha (links) und Malia (Mitte) rutschte Michelle Obama mehrfach die Hand aus.
Bild: EPA / Justin Lane

Abseits davon gab sie zu bedenken: «Wenn Kinder sagen: ‹Ich hasse meine Mutter›, dann sollten sie das besser nur im eigenen Kopf oder Zimmer formulieren. Eltern haben zu viel Angst, Grenzen zu setzen. Das ist auch Teil der Herausforderung, der wir uns in dieser Generation stellen müssen.»

Zum Abschluss des Gesprächs im Podcast holte Obama dann zu einem Plädoyer für gewaltfreie Erziehung aus: «Mein Ziel ist es, Eltern zu ermutigen, klare Grenzen zu setzen, ohne Gewalt anzuwenden.»


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