Tragflügelboot «Foiler»

Mit dieser Luxus-Jacht fliegt man übers Wasser wie James Bond

uri

8.4.2018

Spektakuläres Design und neueste Technik: Diese brandneue Jacht ist das standesgemässes Wasservehikel für James Bond. Die berüchtigte «Lizenz zum Töten» braucht man aber nicht, um mit der «Foiler» über die Wellen zu fliegen - ein Bootsführerschein und genug Geld auf der hohen Kante reichen schon.

Das Tragflächenboot mit seinen auffälligen roten Hydrofoils stellte «Enata Industries» jüngst auf der «Dubai International Boat Show» vor. Trotz eines happigen Preises von umgerechnet knapp 1,2 Millionen Franken könnten die Verkaufszahlen des futuristischen Gefährts womöglich schon bald abheben.

Dazu beitragen soll die ausgeklügelte Technik des Tragflügelbootes: Zwei BMW-Motoren mit 320 PS versorgen Elektrogeneratoren, die zwei Schiffspropeller speisen und zusätzlich eine Batterie laden. So kann man die «Foiler» in mehreren Modi antreiben: Bei mittlerer Geschwindigkeit reicht der reine Dieselbetrieb, soll es etwa im Hafen besonders leise vonstatten gehen, fährt man bis zu 10 Knoten (18,5 km/h) schnell vollelektrisch. Muss es allerdings ganz schnell gehen und man drückt das Gaspedal voll durch, wirken Diesel und Batterie zusammen und beschleunigen das Boot auf eine Spitzengeschwindigkeit von 40 Knoten (74 km/h).

Bereits ab einer Geschwindigkeit von 17 Knoten (31 km/h) fahren bei der «Foiler» die Tragflügel aus. Dann richtet sich das Boot auf und bis zu acht Personen an Bord können ganz komfortabel und erschütterungsarm über den Wellen gleiten. Die elegant bis fragil wirkende Jacht ist dabei allerdings nicht nur ein Schönwetter-Boot: Sie verfügt die «CE-Seetauglichkeitseinstufung B» und ist damit ausgelegt für Wind bis zur Stärke acht und vier Meter hohe Wellen.

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