ÖkologieMit Drohnen überwachen Forschende die Gesundheit des Waldes
SDA
19.1.2026 - 08:01
Mit einer neuen Messmethode können Forschende gestresste Bäume aus der Luft erkennen. (Symbolbild)
Keystone
Mit Drohnen spüren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Schweizer Wäldern gestresste Bäume auf. Diese neue Überwachungsmethode soll sichtbar machen, wie einzelne Baumarten auf Hitze und Wassermangel reagieren.
Keystone-SDA
19.01.2026, 08:01
SDA
Zunehmende Hitze und Trockenheit stellen die Wälder vor grosse Herausforderungen. Um deren Widerstandsfähigkeit zu erhöhen, müssen Forstfachleute wissen, wie einzelne Baumarten auf Wassermangel reagieren, wie die Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL) in einer Mitteilung vom Montag erklärte.
Bisher waren solche Untersuchungen aufwendig und meist nur für einzelne Bäume möglich. Untersuchungen mit Drohnen sollen dies ändern.
Um den Trockenstress aus der Luft zu erkennen, setzte ein Forschungsteam der WSL Drohnen mit sogenannten Multispektralkameras ein. Diese können auch für das menschliche Auge unsichtbare Bereiche des Lichtspektrums aufnehmen.
Die Kameras zeichnen ein spezielles Pigment auf, das Bäume bei Trockenheit produzieren, um ihre Blätter vor übermässiger Sonneneinstrahlung zu schützen. «So können wir erkennen, ob ein Baum akut unter Stress steht, noch bevor Schäden von Auge wahrnehmbar sind», wird die WSL-Geografin Petra D’Odorico im Communiqué zitiert.
Bäume für die Zukunft
Nun hat das Forschungsteam um D'Orica die Methode der Fachwelt in der neuesten Ausgabe des Fachblatts «Agricultural and Forest Meteorology» vorgestellt. Erstmals getestet hat es die Methode im Hitzesommer 2023 in einem Mischwald in Hölstein BL.
Dabei beobachtete das Team unterschiedliche Reaktionen auf die Trockenheit. «Wir konnten beispielsweise beobachten, dass sich Eichen schneller von einem heissen Vortag erholen als andere Baumarten», erklärt D’Odorico. Ein anderes Verhalten zeigten Nadelbäume: Sie zeigen Trockenstress erst verspätet an, können dann aber plötzlich absterben.
Die neue Methode könnte den Forschenden künftig helfen, Wälder grossflächig zu überwachen und herauszufinden, welche Baumarten am besten mit dem Klimawandel zurechtkommen. Inzwischen untersucht D’Odorico auch nicht-heimische Bäume wie die Libanonzeder oder die Orientbuche. Damit sollen Arten bestimmt werden, die als Ersatz für einheimische Bäume in Regionen infrage kommen, die besonders stark vom Klimawandel betroffen sind.
Schüsse an Schule in Kanada: Mehrere Tote, viele Verletzte
Tumbler Ridge, 11.02.2026:
Schüsse an weiterführender Schule
Eine Person hat in Kanada zehn Menschen
getötet und etwa zwei Dutzend weitere verletzt
Polizei in Provinz British Columbia:
Unter den Toten sei auch eine Frau, die nach ersten
Erkenntnissen als Tatverdächtige gelte
Wahrscheinlich zwei Tatorte
Zunächst werden sieben Leichen in der Schule,
an einem zweiten Ort zwei weitere Tote gefunden
Polizei ermittelt auf Hochtouren
Über den Hintergrund der Tat und das mögliche
Motiv des Schützen ist zunächst nichts bekannt
Laut dem TV-Sender CBC kennt die Polizei die
Identität der mutmasslichen Täterin inzwischen
12.02.2026
Epstein-Skandal: Kronprinzessin bittet um Verzeihung
Oslo, 06.02.2026: Mette-Marit entschuldigt sich: Im Skandal um die Freundschaft von der Kronprinzessin mit dem Sexualstraftäter Jeffrey Epstein wartet ganz Norwegen seit Tagen auf eine Reaktion der Königsfamilie.
Am Freitag ist es dann so weit – in Form einer schriftlichen Mitteilung:
«Es ist mir wichtig, mich bei allen zu entschuldigen, die ich enttäuscht habe», zitiert das Königshaus die Kronprinzessin darin. «Teile des Inhalts der Nachrichten zwischen Epstein und mir repräsentieren nicht den Menschen, der ich gerne sein möchte.»
Sie bedaure auch die Situation, in die sie das Königshaus – besonders König Harald V. und Königin Sonja – gebracht habe.
In E-Mails sollen sich die Kronprinzessin und der Sexualstraftäter über mehrere Jahre zu privaten Themen ausgetauscht haben – nachdem Epstein bereits zum ersten Mal verurteilt worden war und eine Haftstrafe abgesessen hatte. In den kürzlich veröffentlichten Akten zu dem Fall taucht ihr Name mehrere Hundert Male auf.
09.02.2026
Nach Zugunglück in Spanien: Viele Tote und Verletzte
Adamuz, 19.01.2026: Zugunglück im Süden Spaniens: Zahlreiche Tote und viele Verletzte. Nach dem schweren Eisenbahnunglück nahe Adamuz ist die Zahl der Toten auf mindestens 39 gestiegen.
Insgesamt 73 Menschen werden nach dem Zusammenstoss in Krankenhäusern in der andalusischen Stadt Córdoba behandelt. Darunter seien 24 mit schweren Verletzungen, unter ihnen sollen auch Minderjährige sein.
Zahlreiche Fahrgäste sind noch über Stunden in den Zügen eingeschlossen.
Die Tragödie ereignet sich gegen 19.40 Uhr am Sonntag. Ein Hochgeschwindigkeitszug entgleist mutmasslich mit Tempo 300 und gerät in das benachbarte Gleis. Dort kollidiert er mit einem weiteren Hochgeschwindigkeitszug.
Rund 500 Passagiere sollen sich in beiden Zügen aufgehalten haben.
20.01.2026
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