TierschutzMit Wildkatzen gekreuzte Hauskatzen: Oft ein Alptraum für Halter
om, sda
20.2.2023 - 10:39
Alles andere als eine Schmusekatze: Die mit einer asiatischen Wildkatzenart gekreuzte Bengalkatze.
Keystone
Mit Wildkatzen gekreuzte Hauskatzen entpuppen sich in vielen Fällen als Alptraum für ihre Halter. Der Schweizer Tierschutz rät von ihnen ab, obwohl gerade Bengalkatzen wegen ihres exotischen Aussehens boomen.
Keystone-SDA, om, sda
20.02.2023, 10:39
SDA
Die sogenannten Hybridkatzen werden in den letzten Jahren immer beliebter, wie der Schweizer Tierschutz (STS) am Montag schreibt. Sie entstehen aus der erzwungenen Paarung von Hauskatzen mit verschiedenen wilden Arten.
Dabei erleidet das Weibchen – meist eine Hauskatze – oft Stress, Schmerz und Verletzungen, weil der Kater sich sowohl im Verhalten als auch in der Körpergrösse stark vom Weibchen unterscheidet. Nach Angaben des STS sind auch Tragzeit und Wurf von Komplikationen begleitet.
Verdoppelter Bestand
Die häufigste derart gekreuzte Katze in der Schweiz ist die Bengalkatze, die aus einer asiatischen Wildkatzenart stammt. Allein in den letzten vier Jahren verdoppelte sich der Bestand. Aktuell leben in der Schweiz rund 12'500 registrierte Bengalkatzen. 2022 wurden knapp 400 von ihnen importiert. Inzwischen gehört die Bengalkatze zu einer der am häufigsten gehaltenen Katzenrassen.
Der STS lehnt die Haltung von Hybridkatzen ab. Sie würden oft unüberlegt wegen ihres Aussehens gekauft. Hybridkatzen artgerecht in der Wohnung zu halten ist nach Angaben des STS wegen ihres Bewegungs- und Beschäftigungsdrangs praktisch unmöglich.
Im Freilauf entstehen schwere Konflikte mit anderen Katzen. Das ausgeprägte Jagdgeschick der Hybridkatzen ist zudem für einheimische Tierarten gefährlich.
Verpaaren verboten
Deshalb fordert der Tierschutz strengere Vorschriften für Zucht und Haltung. Das will er auf gesetzgeberischer Ebene erreichen. In der Schweiz ist das Kreuzen von Wild- mit Hauskatzen verboten. Junge der ersten Generation und Kreuzungen mit einem Wildkatzenanteil von über 50 Prozent gelten als Wildtiere.
Ihre Haltung ist damit bewilligungspflichtig und die Haltung unterliegt den gleichen Regeln die von Wildtieren. Bei ausländischen Zuchten, aus denen viele der Schweizer Bengalkatzen stammen, sind die Verhältnisse «oft desaströs», wie der STS festhält.
Vor allem Tierheime im städtischen Raum und in Grenzgebieten müssen zunehmend Bengalkatzen aufnehmen, wie der STS weiter schreibt. Die meistgenannten Gründe für die Abgabe sind unter anderem Unsauberkeit, Aggressivität gegenüber Artgenossen und ein allgemein zu wildes Verhalten. Für die Tierheime stellten die Bengalkatzen deshalb eine Herausforderung dar.
Schüsse an Schule in Kanada: Mehrere Tote, viele Verletzte
Tumbler Ridge, 11.02.2026:
Schüsse an weiterführender Schule
Eine Person hat in Kanada zehn Menschen
getötet und etwa zwei Dutzend weitere verletzt
Polizei in Provinz British Columbia:
Unter den Toten sei auch eine Frau, die nach ersten
Erkenntnissen als Tatverdächtige gelte
Wahrscheinlich zwei Tatorte
Zunächst werden sieben Leichen in der Schule,
an einem zweiten Ort zwei weitere Tote gefunden
Polizei ermittelt auf Hochtouren
Über den Hintergrund der Tat und das mögliche
Motiv des Schützen ist zunächst nichts bekannt
Laut dem TV-Sender CBC kennt die Polizei die
Identität der mutmasslichen Täterin inzwischen
12.02.2026
Epstein-Skandal: Kronprinzessin bittet um Verzeihung
Oslo, 06.02.2026: Mette-Marit entschuldigt sich: Im Skandal um die Freundschaft von der Kronprinzessin mit dem Sexualstraftäter Jeffrey Epstein wartet ganz Norwegen seit Tagen auf eine Reaktion der Königsfamilie.
Am Freitag ist es dann so weit – in Form einer schriftlichen Mitteilung:
«Es ist mir wichtig, mich bei allen zu entschuldigen, die ich enttäuscht habe», zitiert das Königshaus die Kronprinzessin darin. «Teile des Inhalts der Nachrichten zwischen Epstein und mir repräsentieren nicht den Menschen, der ich gerne sein möchte.»
Sie bedaure auch die Situation, in die sie das Königshaus – besonders König Harald V. und Königin Sonja – gebracht habe.
In E-Mails sollen sich die Kronprinzessin und der Sexualstraftäter über mehrere Jahre zu privaten Themen ausgetauscht haben – nachdem Epstein bereits zum ersten Mal verurteilt worden war und eine Haftstrafe abgesessen hatte. In den kürzlich veröffentlichten Akten zu dem Fall taucht ihr Name mehrere Hundert Male auf.
09.02.2026
Nach Zugunglück in Spanien: Viele Tote und Verletzte
Adamuz, 19.01.2026: Zugunglück im Süden Spaniens: Zahlreiche Tote und viele Verletzte. Nach dem schweren Eisenbahnunglück nahe Adamuz ist die Zahl der Toten auf mindestens 39 gestiegen.
Insgesamt 73 Menschen werden nach dem Zusammenstoss in Krankenhäusern in der andalusischen Stadt Córdoba behandelt. Darunter seien 24 mit schweren Verletzungen, unter ihnen sollen auch Minderjährige sein.
Zahlreiche Fahrgäste sind noch über Stunden in den Zügen eingeschlossen.
Die Tragödie ereignet sich gegen 19.40 Uhr am Sonntag. Ein Hochgeschwindigkeitszug entgleist mutmasslich mit Tempo 300 und gerät in das benachbarte Gleis. Dort kollidiert er mit einem weiteren Hochgeschwindigkeitszug.
Rund 500 Passagiere sollen sich in beiden Zügen aufgehalten haben.
20.01.2026
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