Mutmasslicher Täter wird wegen Mordes angeklagt

SDA

24.11.2021 - 03:27

Trauer in Waukesha nach tödlicher Fahrt in Weihnachtsumzug

Trauer in Waukesha nach tödlicher Fahrt in Weihnachtsumzug

In Waukesha im US-Bundesstaat Wisconsin trauern die Einwohner um die fünf Todesopfer eines Vorfalls während eines Weihnachtsumzugs. Ein Mann fuhr mit seinem Auto in die Menschenmenge und tötete fünf Menschen. Er wird des Mordes beschuldigt.

23.11.2021

Ein achtjähriger Junge ist nach dem blutigen Vorfall bei einer Weihnachtsparade in Wisconsin seinen Verletzungen erlegen. Damit steigt die Opferzahl auf sechs. Der mutmassliche Täter dürfte im Fall einer Verurteilung den Rest seines Lebens hinter Gittern verbringen.

SDA

24.11.2021 - 03:27

Der mutmassliche Täter, der mit einem Geländewagen in eine Weihnachtsparade in den USA gerast war und mehrere Menschen tötete, ist des fünffachen Mordes angeklagt worden.

Das erklärte die Staatsanwaltschaft am Dienstag während einer Gerichtsanhörung in der Kleinstadt Waukesha im US-Bundesstaat Wisconsin. Weil inzwischen noch ein Kind seinen Verletzungen erlegen sei und es damit sechs Todesopfer gebe, werde die Anklage wohl noch erweitert werden, hiess es.

Ein Polizist am Tatort in Waukesha. 
Keystone

Der zuständige Justizbeamte, Kevin Costello, legte die Kaution für den Angeklagten Darrell B. angesichts von dessen Vorstrafen aus mehreren Bundesstaaten auf fünf Millionen Dollar (4,4 Millionen Euro) fest. «Die Natur dieser Tat ist schockierend», sagte er.



Bei Schuldspruch droht lebenslange Haft

Im Fall eines Schuldspruchs würde dem 39-Jährigen lebenslange Haft drohen. Weshalb er laut Polizei am Sonntag bei der Parade in die Menschenmenge raste, ist noch immer nicht bekannt. Dutzende Menschen wurden verletzt, sechs getötet. In der Anklageschrift werden zwei Polizeibeamte, die vor Ort waren, mit der Aussage zitiert, das Fahrverhalten des Täters lasse darauf schliessen, dass er absichtlich in die Menge gefahren sei.

Nach dem Recht des Bundesstaats Wisconsin wird dem Angeklagten «absichtliche Tötung ersten Grades» zur Last gelegt. 

SDA