BahnverkehrNachtzüge für Nachtschwärmer und Frühflieger
SDA
17.11.2025 - 12:20
Die SBB führen 2026 ihren Test von nächtlichen Zügen zwischen Winterthur und Bern fort: Frühflieger kommen so zum Flughafen (im Bild). (Archivbild)
Keystone
Mit dem Fahrplanwechsel am 14. Dezember führen die SBB auf der Strecke Bern-Zürich-Winterthur Nachtzüge ein. Sie erfüllen damit ein Kundenbedürfnis im Freizeitverkehr und für frühe Abflüge vom Flughafen Zürich.
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17.11.2025, 12:20
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Diese Nachtverbindungen testeten die SBB im Frühling und Herbst an einigen Wochenenden, wie sie am Montag einen Bericht der CH-Media-Zeitungen bestätigten. Dabei erwies sich das Angebot als nützlich für Freizeitreisende und Flugpassagiere mit früher Abreise.
Deshalb dehnte die Bahn den Test ab Fahrplanwechsel auf 2026 aus. Die Nachtverbindungen würden praktisch in jeder Freitag- und Samstagnacht angeboten. Abfahrt in Winterthur ist um 1.40 Uhr, Ankunft in Bern um 3.04. Ab Bern fährt ein Nachtzug um 3 Uhr und trifft um 4.32 Uhr in Winterthur ein. Flugreisende treffen mit ihm um 4.16 Uhr am Flughafen ein.
Mit dem ganzjährigen Test eruieren die SBB zum einen die Nachfrage nach Nachtverbindungen, zum anderen, auf welchen Strecken diese verkehren sollen. Zudem ermitteln die das Kosten-Nutzen-Verhältnis.
Für die neuen Nachtverbindungen Bern-Olten-Zürich-Flughafen-Winterthur bestehen in Bern, Olten und Zürich Anschlüsse auf S-Bahnen. Ebenfalls fast an allen Wochenenden verkehren Nachtzüge zwischen Freiburg-Lausanne und Genf Flughafen, Sitten-Genf Flughafen sowie Biel-Lausanne mit Anschluss nach Genf Flughafen.
Die SBB entscheiden im Lauf des kommenden Jahres über die Weiterführung des nationalen Nachtnetzes. Sie haben auch Pläne für einen Wochenendbetrieb rund um die Uhr zwischen Zürich und Genf, Olten und Basel, Bern und Thun, Lausanne und Sitten sowie Zürich und Chur.
Schweizer Jodeln als Kulturerbe – Unesco entscheidet über Aufnahme
Genf, 08.12.2025: Jodeln als Weltkulturerbe: Die Schweizer Tradition soll nun von der Unesco geadelt werden, mit einer Anerkennung als Kulturerbe der Menschheit. Darüber berät ein Ausschuss der UN-Organisation für Bildung, Wissenschaft und Kultur bei einer Sitzung in Neu-Delhi. Die Entscheidung fällt bis zum 13. Dezember.
Der Eintrag in die Unesco-Liste des immateriellen Kulturerbes soll die Wertschätzung für das Jodeln stärken, heisst es vom Zentrum für Appenzeller und Toggenburger Volksmusik, des Roothuus Gonten.
Dabei gibt es auch keine Nachwuchsprobleme. Allein im Eidgenössischen Jodlerverband sind rund 12.000 Aktive und es gibt viele freie Jodlergruppen. Jodeln soll auf Hirten zurückgehen, die sich einst zwischen weit entfernten Bergweiden so verständigt haben sollen.
11.12.2025
Gala im Kennedy Center mit Novum: Trump auf der Bühne
Washington, 08.12.2025: Donald Trump will auf die Bühne: Der US-Präsident legt in der grössten Kultureinrichtung Washingtons einen ungewöhnlichen Auftritt hin. Anstatt als Zuschauer in der Loge ist er im Kennedy Center als Moderator auf der Bühne zu sehen.
Dort werden am Sonntagabend Hollywoodstar Sylvester Stallone, die Rockband Kiss, die Sängerin Gloria Gaynor, der Country-Musiker George Strait und Musical-Schauspieler Michael Crawford für ihre künstlerischen Lebenswerke ausgezeichnet.
Bereits am Vortag verleiht ihnen Trump im Weissen Haus Medaillen. Da kündigt er bereits an, dass er als erster Präsident überhaupt bei der Verleihungsgala im Kennedy Center Gastgeber sein werde. Trump sagt, er moderiere auf Wunsch eines bestimmten Fernsehsenders. Am 23. Dezember wird die Gala vom US-Sender CBS ausgestrahlt.
09.12.2025
Gottschalk-Ehefrau Karina: «Er wollte nicht zum Arzt gehen»
München, 02.12.2025: Thomas Gottschalk hat Krebs. Das enthüllt der Moderator nach Diskussionen um seine jüngsten Bühnenauftritte in einem Interview mit der «Bild»-Zeitung.
Darin äussert sich auch seine Frau Karina: «Er wollte nicht zum Arzt gehen», sagt sie.
Anfang Juli dieses Jahres habe sie geahnt, dass irgendwas nicht mit ihrem Mann stimme: «Thomas wurde zusehends stiller und blasser und musste öfter zur Toilette. So kannte ich ihn nicht.» Sie habe ihm dann einen Termin in einem Münchner Klinikum besorgt.
Die Diagnose: Ein sehr seltener und bösartiger Tumor, der sich aus den Zellen entwickelt und die Blutgefässe auskleidet. Der 75-Jährige musste operiert werden und benötigt Medikamente.
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