WissenNeuer Satellit liefert erste Bilder für bessere Wetterprognosen
SDA
27.1.2026 - 11:58
Das aus einer Höhe von 36'000 Kilometern über der Erde aufgenommene Satellitenbild zeigt die Luftfeuchtigkeit der Erdatmosphäre. Blaue Farben entsprechen Regionen in der Atmosphäre mit höherer Luftfeuchtigkeit, während rote Farben auf niedrigere Luftfeuchtigkeit in der Atmosphäre hinweisen.
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Der neue Wettersatellit «Meteosat Third Generation-Sounder» hat erste Bilder zur Erde geschickt. Die Bilder sollen helfen, Wetterextreme wie schwere Stürme künftig präziser vorherzusagen. Auch in der Schweiz.
Keystone-SDA
27.01.2026, 11:58
SDA
Die Europäische Weltraumorganisation (ESA) hat die Aufnahmen am Dienstag an der European Space Conference in Brüssel vorgestellt. Sie stammen vom Satelliten Meteosat Third Generation-Sounder (MTG-S), der im Juli 2025 ins All gestartet ist.
Die Satellitenbilder, die in einer Höhe von etwa 36'000 Kilometern über der Erde aufgenommen wurden, zeigen die Temperaturen an der Erdoberfläche und an der Oberseite von Wolken, die Luftfeuchtigkeit. Andere Aufnahmen stellen die Luftfeuchtigkeit in der Atmosphäre dar.
«Wir gehen davon aus, dass die Daten dieser Mission die Art und Weise verändern werden, wie wir schwere Stürme über Europa vorhersagen», liess sich ESA-Direktorin für Erdbeobachtungsprogramme Simonetta Cheli in einer Mitteilung der ESA zur Veröffentlichung der Bilder zitieren. Der Satellit liefert alle 30 Minuten neue Daten über Temperatur und Luftfeuchtigkeit für Europa und Teile Nordafrikas. Dies soll Meteorologen helfen, insbesondere die Entwicklung von schweren Stürmen genauer zu prognostizieren.
Auch die Schweiz profitiert
Von den Daten profitiere auch die Schweiz, teilte das Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie (Meteoschweiz) nach dem Start des Satelliten im Juli mit. In einer Anfangsphase werden die Daten des neuen Satelliten demnach zwar nicht direkt von Meteoschweiz verarbeitet, sie fliessen aber in die Modelle des Europäischen Zentrums für mittelfristige Wettervorhersage ein. «Man erwartet, dass dadurch die Vorhersagequalität noch weiter verbessert wird, wovon alle europäischen Wetterdienste – und somit auch die Schweiz – indirekt profitieren werden», so Meteoschweiz.
In Zukunft sei es zudem wahrscheinlich, dass die Daten auch in die Kurzfrist-Vorhersagesysteme von Meteoschweiz einfliessen würden.
Schüsse an Schule in Kanada: Mehrere Tote, viele Verletzte
Tumbler Ridge, 11.02.2026:
Schüsse an weiterführender Schule
Eine Person hat in Kanada zehn Menschen
getötet und etwa zwei Dutzend weitere verletzt
Polizei in Provinz British Columbia:
Unter den Toten sei auch eine Frau, die nach ersten
Erkenntnissen als Tatverdächtige gelte
Wahrscheinlich zwei Tatorte
Zunächst werden sieben Leichen in der Schule,
an einem zweiten Ort zwei weitere Tote gefunden
Polizei ermittelt auf Hochtouren
Über den Hintergrund der Tat und das mögliche
Motiv des Schützen ist zunächst nichts bekannt
Laut dem TV-Sender CBC kennt die Polizei die
Identität der mutmasslichen Täterin inzwischen
12.02.2026
Epstein-Skandal: Kronprinzessin bittet um Verzeihung
Oslo, 06.02.2026: Mette-Marit entschuldigt sich: Im Skandal um die Freundschaft von der Kronprinzessin mit dem Sexualstraftäter Jeffrey Epstein wartet ganz Norwegen seit Tagen auf eine Reaktion der Königsfamilie.
Am Freitag ist es dann so weit – in Form einer schriftlichen Mitteilung:
«Es ist mir wichtig, mich bei allen zu entschuldigen, die ich enttäuscht habe», zitiert das Königshaus die Kronprinzessin darin. «Teile des Inhalts der Nachrichten zwischen Epstein und mir repräsentieren nicht den Menschen, der ich gerne sein möchte.»
Sie bedaure auch die Situation, in die sie das Königshaus – besonders König Harald V. und Königin Sonja – gebracht habe.
In E-Mails sollen sich die Kronprinzessin und der Sexualstraftäter über mehrere Jahre zu privaten Themen ausgetauscht haben – nachdem Epstein bereits zum ersten Mal verurteilt worden war und eine Haftstrafe abgesessen hatte. In den kürzlich veröffentlichten Akten zu dem Fall taucht ihr Name mehrere Hundert Male auf.
09.02.2026
Nach Zugunglück in Spanien: Viele Tote und Verletzte
Adamuz, 19.01.2026: Zugunglück im Süden Spaniens: Zahlreiche Tote und viele Verletzte. Nach dem schweren Eisenbahnunglück nahe Adamuz ist die Zahl der Toten auf mindestens 39 gestiegen.
Insgesamt 73 Menschen werden nach dem Zusammenstoss in Krankenhäusern in der andalusischen Stadt Córdoba behandelt. Darunter seien 24 mit schweren Verletzungen, unter ihnen sollen auch Minderjährige sein.
Zahlreiche Fahrgäste sind noch über Stunden in den Zügen eingeschlossen.
Die Tragödie ereignet sich gegen 19.40 Uhr am Sonntag. Ein Hochgeschwindigkeitszug entgleist mutmasslich mit Tempo 300 und gerät in das benachbarte Gleis. Dort kollidiert er mit einem weiteren Hochgeschwindigkeitszug.
Rund 500 Passagiere sollen sich in beiden Zügen aufgehalten haben.
20.01.2026
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Nach Zugunglück in Spanien: Viele Tote und Verletzte