GriechenlandNur noch knapp ein Drittel der Einwohner auf Santorini
SDA
5.2.2025 - 10:05
Ein Tourist nähert sich einer orthodoxen Kirche mit blauer Kuppel in Oia auf der erdbebengeschädigten Insel Santorini. Derzeit bebt die Erde auf der Insel fast im Zehn-Minuten-Takt. Das betreffende Beben erreichte mit Stärke 5 einen vorläufigen Höchstwert. Foto: Petros Giannakouris/AP/dpa
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Wegen der andauernden Erdbebenserie nordöstlich der Ferieninsel Santorini haben mittlerweile zwei Drittel der rund 16.000 Einwohner das Eiland verlassen. Aus Sorge vor Plündereien werden die leeren Gassen der Ortschaften verstärkt von der Polizei kontrolliert, berichtete der Nachrichtensender ERTnews.
Keystone-SDA
05.02.2025, 10:05
SDA
Das Ministerium für Bürgerschutz verstärkte derweil die Einsatzkräfte auf den betroffenen Inseln Santorini, Ios, Amorgos und Anafi. Feuerwehrleute, aber auch Rettungskräfte mit Suchhunden sind vor Ort, ebenso Mitarbeiter der Elektrizitätswerke, die im Falle eines Stromausfalls nach einem starken Beben grosse Generatoren betreiben können, sagte Regierungssprecher Pavlos Marinakis.
In der Nacht gab es weiterhin Beben im Minuten- bis Viertelstundentakt. Seismologen und Geologen weisen auf unterschiedliche Prognosen zu einem möglichen Ende des Phänomens hin. Folgende Varianten werden diskutiert:
* Es ereignet sich ein Hauptbeben der Stärke 6 und mehr, wodurch sich die aufgebaute Spannung abbaut und langsam aber sicher Ruhe einkehrt.
* Die Erdbebenserie dauert wochen- oder sogar monatelang an und klingt irgendwann einfach langsam ab.
* Die Erdbebenserie mündet in einen gewaltigen Stoss der Stärke 7 und mehr – die Folge wären Tsunamis, schwere Schäden und womöglich Tote.
* Die ständigen Erdbeben wecken die zwei grossen Vulkane der Region und es kommt zu Vulkanausbrüchen. Die Auswirkungen hängen dann davon ab, wie stark solch ein Ausbruch wäre.
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