Neuer Hype?Oktopus-Döner – Tentakel am Spiess löst Shitstorm aus
Carlotta Henggeler
9.11.2025
Neuer Döner-Hype? Tentakel am Spiess sorgt für Wirbel
Mitten in Karlsruhe dreht sich jetzt Oktopus am Spiess. Im Stadtzentrum serviert die rumänische Kette Pescobar jetzt den sogenannten «Oktopus-Döner» – allerhand Tentakel mitsamt Saugnäpfen, zusammengepresst in die Form eines Döner-Spiesses. Die Meinungen über den Okto-Döner sind geteilt.
09.11.2025
In der deutschen Stadt Karlsruhe bietet eine Imbiss-Kette neuerdings einen Oktopus-Döner an. Im Netz sorgt der Okto-Döner für viele Diskussionen.
Der klassische Döner – mit oder ohne scharf – bekommt Konkurrenz: In der deutschen Stadt Karlsruhe bietet eine Imbiss-Kette neuerdings einen Oktopus-Döner an. Der Preis? 14 Euro. Durchschnittlich kostet ein Döner in Deutschland 8 Euro.
Doch es ist nicht der Preis, der für Diskussionen im Netz sorgt. Es ist der Inhalt. Ein Facebook-User schreibt: «Die kann Karlsruhe gerne behalten, den Hype lass’ ich mal aus.»
Der Okto-Döner sorgt für viele Kommentare auf Facebook.
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Ein anderer User kommentiert so: «Sehr intelligente Tiere, schade drum.»
Auf Social Media wird der Okto-Döner heiss diskutiert.
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Imbiss-Chef will gesünderes Essen bieten
Paul Nicolau, Gründer Pescobar sagt zum Okto-Döner: «Vor 15 Jahren begann ich in Rumänien, einem Land, in dem Meeresfrüchte selten waren, und ich wollte die Menschen an gesünderes Essen heranführen (...) Der Geschmack liegt zwischen Hähnchen und Fisch und es ist sehr weich.»
Wie ein herkömmlicher Döner wird das Meerestier am Spiess mariniert und gebraten, schliesslich vom Spiess geschnitten und auf einer Grillplatte gewürzt. Gar nicht so anders im Aussehen – nur der Geschmack erinnert eher an das Mittelmeer als an den Bosporus.
Beim Geschmack gehen die Meinungen auseinander. Ein Döner-Esser meint: «Nein, das hat nicht mit einem normalen Döner zu tun, den Oktopus schmeckt man nicht raus, also so fischartig, weil der durch die ganzen anderen Sachen irgendwie nicht so zum Vorschein kommt.»
Im Netz sind die Meinungen geteilt. Manche schwärmen vom Meeresaroma, andere verweisen auf die Intelligenz der Oktopusse – oder auf den stolzen Preis von 14 Euro pro gefülltem Brot.
Sind Oktopusse bedrohte Tierarten?
Die faszinierenden Kopffüsser, insbesondere Oktopusse, gelten aktuell nicht als global bedroht – nach Angaben der International Union for Conservation of Nature (IUCN) fehlen bislang eindeutige Hinweise darauf, dass alle Arten massiv vom Aussterben bedroht sind.
Dennoch gibt es klare Warnzeichen: Einige Tiefsee- oder Spezialarten wie die Opisthoteuthis chathamensis sind bereits als «kritisch gefährdet» gelistet – etwa wegen Beifang in der Tiefseefischerei und sehr langsamer Fortpflanzung.
Als Hauptbedrohungen gelten Überfischung, Lebensraumzerstörung – etwa durch Grundschleppnetzfischerei – und Umweltverschmutzung, die das empfindliche Gleichgewicht in den Oktopus-Lebensräumen stören.
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