Pfadibewegung Schweiz ist für ihre Verdienste zur Förderung von Toleranz, Respekt und Zusammenleben in Frieden ausgezeichnet worden. (Archivbild)
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Die Pfadibewegung Schweiz ist für ihre Verdienste zur Förderung von Toleranz, Respekt und Zusammenleben in Frieden ausgezeichnet worden. Sie hat den mit 200'000 Franken dotierten diesjährigen Preis der Stiftung Brandenberger erhalten.
Keystone-SDA, cz, sda
01.12.2024, 08:46
SDA
Pfadfinderinnen und Pfadfinder der Schweiz seien ein lebendiges Beispiel für gelebte Werte, erklärte Bundespräsidentin Viola Amherd in ihrer Laudatio, wie die Stiftung und die Pfadibewegung Schweiz am Sonntag mitteilten. Sie lehrten, mit wachem Geist durch die Welt zu gehen, Verantwortung zu übernehmen und dass wahre Stärke darin liege, gemeinsam Grosses zu bewirken.
Christina Egli, Co-Präsidentin der Pfadibewegung Schweiz, stellte fest, dass die Pfadibewegung eine pädagogische Bewegung sei, die zur persönlichen Entwicklung ihrer Mitglieder beitrage und dadurch Toleranz und Frieden fördere.
Die Pfadibewegung Schweiz entstand 1987 aus der Fusion des Schweizerischen Pfadfinderbundes und dem Bund Schweizerischer Pfadfinderinnen. Sie ist heute nach eigenen Angaben die grösste Kinder- und Jugendbewegung der Schweiz mit rund 51'000 Mitgliedern, die in 22 Kantonalverbänden organisiert sind.
Die weltweit aktive Pfadfinderbewegung wurde 1907 vom britischen Offizier Robert Baden-Powell gegründet. Ihre Weltorganisation umfasst heute 153 nationale Pfadfinderorganisationen mit rund 60 Millionen Jugendlichen und fünf Millionen Freiwilligen. Das Generalsekretariat befindet sich in Genf.
Die Stiftung Dr. J. E. Brandenberger will mit ihrem Preis Personen und Institutionen würdigen, die zur Verbesserung der materiellen oder immateriellen Lebensbedingungen von Menschen beitragen. Der Preis wurde am Samstag in Bern zum 34. Mal verliehen. Die Stiftung wurde von Irma Marthe Brandenberger gegründet zum Gedenken an ihren Vater J.E. Brandenberger, den Erfinder des Cellophans.
«Rasende Besessenheit» Schuld an Reiners Tod: Trump irritiert mit Kommentar
Washington/Los Angeles, 16.12.2025: Donald Trump sorgt mit einem Kommentar zum Tod von US-Regisseur Rob Reiner und dessen Ehefrau Michele Singer für Aufregung.
Trump schreibt auf Truth Social, Reiner sei Berichten zufolge gestorben, weil er Wut ausgelöst habe mit seiner Aufregung über den US-Präsidenten.
«Er war bekannt dafür, dass er die Menschen verrückt gemacht hat mit seiner rasenden Besessenheit mit Präsident Donald J. Trump.»
Die Äusserung stösst auf breite Kritik, auch aus den eigenen Parteireihen.
Reiner, der Trump immer wieder scharf kritisiert hatte, und seine Ehefrau waren am Sonntag tot in ihrem Haus in Los Angeles aufgefunden worden. Ihr Sohn steht unter Mordverdacht.
17.12.2025
Schweizer Jodeln als Kulturerbe – Unesco entscheidet über Aufnahme
Genf, 08.12.2025: Jodeln als Weltkulturerbe: Die Schweizer Tradition soll nun von der Unesco geadelt werden, mit einer Anerkennung als Kulturerbe der Menschheit. Darüber berät ein Ausschuss der UN-Organisation für Bildung, Wissenschaft und Kultur bei einer Sitzung in Neu-Delhi. Die Entscheidung fällt bis zum 13. Dezember.
Der Eintrag in die Unesco-Liste des immateriellen Kulturerbes soll die Wertschätzung für das Jodeln stärken, heisst es vom Zentrum für Appenzeller und Toggenburger Volksmusik, des Roothuus Gonten.
Dabei gibt es auch keine Nachwuchsprobleme. Allein im Eidgenössischen Jodlerverband sind rund 12.000 Aktive und es gibt viele freie Jodlergruppen. Jodeln soll auf Hirten zurückgehen, die sich einst zwischen weit entfernten Bergweiden so verständigt haben sollen.
11.12.2025
Gala im Kennedy Center mit Novum: Trump auf der Bühne
Washington, 08.12.2025: Donald Trump will auf die Bühne: Der US-Präsident legt in der grössten Kultureinrichtung Washingtons einen ungewöhnlichen Auftritt hin. Anstatt als Zuschauer in der Loge ist er im Kennedy Center als Moderator auf der Bühne zu sehen.
Dort werden am Sonntagabend Hollywoodstar Sylvester Stallone, die Rockband Kiss, die Sängerin Gloria Gaynor, der Country-Musiker George Strait und Musical-Schauspieler Michael Crawford für ihre künstlerischen Lebenswerke ausgezeichnet.
Bereits am Vortag verleiht ihnen Trump im Weissen Haus Medaillen. Da kündigt er bereits an, dass er als erster Präsident überhaupt bei der Verleihungsgala im Kennedy Center Gastgeber sein werde. Trump sagt, er moderiere auf Wunsch eines bestimmten Fernsehsenders. Am 23. Dezember wird die Gala vom US-Sender CBS ausgestrahlt.
09.12.2025
«Rasende Besessenheit» Schuld an Reiners Tod: Trump irritiert mit Kommentar
Schweizer Jodeln als Kulturerbe – Unesco entscheidet über Aufnahme
Gala im Kennedy Center mit Novum: Trump auf der Bühne