Pornostar will Geld zurückzahlen und über Trump-Affäre sprechen

13.3.2018 - 10:47, AP

Pornostar Stormy Daniels will angebliches Schweigegeld zurückzahlen, um offen über eine mutmassliche Affäre mit Donald Trump reden zu können.
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Trump soll eine Sex-Affäre mit Pornodarstellerin Stormy Daniel» gehabt haben.
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Stormy Daniels bürgerlicher Name ist Stephanie Clifford.
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Der Pornostar hat von einem Anwalt Trumps 130'000 US-Dollar erhalten. Angeblich handele es sich dabei um Schweigegeld.
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Jetzt will Clifford ihre Version der Geschichte erzählen.
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Dafür muss die vereinbarte Stillschweige-Erklärung ungültig erklärt werden.
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Die vermeintliche Affäre mit Stormy Daniels könnte für Donald Trump juristisch heikel werden.
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In der Debatte über eine angebliche Affäre der Pornodarstellerin Stormy Daniels mit dem heutigen US-Präsidenten Donald Trump hat die Schauspielerin die Rückzahlung eines angeblichen Schweigegelds angeboten.

Sie wolle 130'000 Dollar zurückgeben, teilte Stormy Daniels mit, damit sie anschliessend offen über die Beziehung reden könne. Das ging aus einer der Nachrichtenagentur AP vorliegenden Kopie eines Briefes hervor, der von dem Anwalt des Pornostars verfasst wurde.

Dieser wiederum richtete den Brief an Präsident Donald Trumps Anwalt Michael Cohen: «Herr Cohen und der Präsident sollten dieses Angebot (der Rückzahlung) annehmen und Miss Clifford erlauben, ihre Seite der Geschichte zu erzählen», hiess es darin. «Das amerikanische Volk kann entscheiden, wer die Wahrheit erzählt hat.» Stormy Daniels bürgerlicher Name ist Stephanie Clifford.

Mit der Rückzahlung des Geldes soll eine Verschwiegenheitsvereinbarung von 2016 aufgehoben werden, die der Schauspielerin bislang verboten hat, mit der angeblichen Affäre, die vor mehreren Jahren stattgefunden haben soll, ans Licht der Öffentlichkeit zu gehen.

Cohen hat die vermeintliche Beziehung zwischen Stormy Daniels und Trump zurückgewiesen. Er will die Summe von 130'000 Dollar aus eigener Tasche gezahlt haben. Weder die Trump Organization noch Trumps Wahlkampfteam sollen ihm zufolge mit der Zahlung zu tun gehabt haben.

Das Weisse Haus hatte die Affäre dementiert.

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