Heftige KritikPorsche-Chef will mit Geheim-Deal Tunnel zu Villa bauen lassen
ai-scrape
20.2.2025 - 18:59
Wolfgang Porsche, Aufsichtsratsvorsitzender der Porsche AG und der Porsche Automobil Holding SE, sitzt im Porsche-Museum in einem Porsche 356 «Nr.1» Roadster aus dem Jahr 1948. Das Bild wurde im März 2023 aufgenommen.
KEYSTONE
Wolfgang Porsche, der Aufsichtsratschef des Sportwagenherstellers, plant einen Tunnel zu seiner Villa in Salzburg. Der Weg ist schmal und steil. Das Projekt sorgt für Diskussionen und rechtliche Prüfungen.
Wolfgang Porsche, der Aufsichtsratschef von Porsche, hat sich eine pompöse Villa in Salzburg gesichert. Das historische Paschinger Schlössl, das aus dem 17. Jahrhundert stammt, wurde von ihm für 8,4 Millionen Euro erworben.
Doch das Luxusanwesen hat einen Haken: Die Zufahrt zu diesem prächtigen Anwesen auf dem Kapuzinerberg stellt eine Herausforderung dar. Der Weg ist steil und schmal, und Touristen, die zum Mozart-Denkmal pilgern, erschweren die Anfahrt zusätzlich.
Um dieses Problem zu lösen, plant Porsche einen 500 Meter langen Tunnel, der vom Parkhaus in der Linzer Gasse direkt zu einem Parkplatz an seiner Villa führen soll. Diese Idee entstand, nachdem er das Anwesen im Herbst 2020 gekauft hatte und derzeit renovieren lässt. Der Einzug ist für den kommenden Sommer geplant.
Ein geheimer Deal mit dem damaligen Bürgermeister von Salzburg, Harald Preuner, ermöglichte Porsche den Erwerb des Wegerechts für 40'000 Euro. Dieses Recht ist notwendig, da der geplante Tunnel über öffentliches Gelände führen würde. Die Öffentlichkeit wurde erst kürzlich über das Vorhaben informiert, was zu Kritik führte, berichtet «bild.de».
Der neue Bürgermeister, Bernhard Auinger, äusserte sich in der «Abendzeitung» zu dem Projekt und betonte, dass eine frühere Information der Öffentlichkeit wünschenswert gewesen wäre. Die Frage, ob der Tunnelbau zeitgemäss und moralisch vertretbar ist, bleibt offen.
Besonders die Grünen in Salzburg kritisieren das Vorhaben scharf. Ingeborg Haller, eine Vertreterin der Partei, lehnt Sonderbehandlungen für Wohlhabende ab und bemängelt, dass der Gemeinderat nicht in die Entscheidung einbezogen wurde. Sie hat einen Prüfantrag gestellt, und das Kontrollamt wurde eingeschaltet.
Die rechtliche Grundlage für den Tunnelbau ist das sogenannte «Kellerrecht» in Österreich, das es Grundstücksbesitzern erlaubt, in die Tiefe zu bohren.
Ob dies für die gesamte Länge des geplanten Tunnels ausreicht, wird nun von den Behörden geprüft. Es bleibt abzuwarten, ob Wolfgang Porsche bald durch seinen eigenen Tunnel zur Villa fahren kann.
Die Redaktorin hat diesen Artikel mithilfe von KI geschrieben.*
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