Werk senkt JahreszieleStadler will Angestellten Lohn kürzen – um Stellenabbau zu verhindern
ai-scrape
26.2.2025 - 13:36
Der Zug der Berliner U-Bahn von Stadler Rail. (Archivbild)
sda
Stadler Rail steht in Berlin vor Herausforderungen und setzt auf ein Sparprogramm, um Arbeitsplätze zu sichern. Die Belegschaft soll durch Lohnverzicht und reduzierte Arbeitszeiten zur Stabilisierung beitragen.
Stadler Rail hat in Berlin Probleme. Das, obwohl alles so gut aussah: Das Unternehmen von Peter Spuhler (66) aus Bussnang TG gewann 2019 einen wichtigen Auftrag von den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG).
In der Folge gab es jedoch immer mehr Probleme: Zuerst legte der französische Konkurrent Alstom Einspruch ein, dann gab es Produktionsstörungen durch die Corona-Pandemie und schliesslich einen Softwarefehler.
Bisher wurden nur 400 von 1500 bestellten Zügen geliefert. Das Werk in Berlin-Pankow ist deshalb nicht voll genutzt. Diese Umstände haben das Jahresergebnis 2024 negativ beeinflusst.
Das zwang Spuhler Rail dazu, die Jahresziele im vergangenen November zu senken. Die 2000 Mitarbeiter des Werks in Pankow wurden am Montag zu einer Betriebsversammlung einberufen, um über die notwendigen Massnahmen informiert zu werden, wie die «Berliner Zeitung» schreibt.
Standort soll langfristig gesichert werden
Die Belegschaft – von der Montage bis zur Führungsebene – ist aufgefordert, durch Lohnverzicht und Arbeitszeitreduktionen zur Stabilisierung beizutragen. Diese Massnahmen sollen helfen, Entlassungen zu vermeiden und die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts zu sichern.
Stadler Rail unterstreicht, dass globale Wirtschaftskrisen und der Rückgang der Industrie in Deutschland schnelle Massnahmen erfordern. Trotz guter Auslastung und wichtiger Projekte für die Zukunft steht das Unternehmen unter finanziellen Schwierigkeiten.
Um im internationalen Wettbewerb mithalten zu können, müssen Kosten gesenkt und Abläufe verbessert werden. Ziel ist es, den Standort langfristig zu sichern.
Gespräche mit Arbeitnehmervertretern und der Gewerkschaft IG Metall sind geplant, um die Massnahmen zu besprechen. Jure Mikolčić, Chef von Stadler Deutschland, betont die Notwendigkeit einschneidender Massnahmen, um die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern.
Lohnkürzungen statt Entlassungen
Seit 2001 produziert Stadler im Werk in Pankow, und die Belegschaft ist von 197 auf 2000 Mitarbeiter angewachsen. Bereits 100 Millionen Euro wurden investiert.
Die Kosten müssen nun schnell gesenkt werden, um die Zukunft des Standorts zu sichern. Fabrik-Chef Jörg Nuttelmann sagt, dass es keine Alternative zu diesen Massnahmen gibt, um Entlassungen zu verhindern. Ein signifikanter Beitrag der Arbeitnehmer ist erforderlich, um die Massnahmen erfolgreich umzusetzen.
Die Redaktorin hat diesen Artikel mithilfe von KI geschrieben.
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