Immer mehr Gewalt in der Luftfahrt Passagierin am Flughafen Zürich beisst Polizisten in den Arm

Oliver Kohlmaier

17.3.2026

Am Flughafen Zürich rastet eine Passagierin aus und beisst schliesslich einem Polizisten in den Arm. (Symbolbild)
Am Flughafen Zürich rastet eine Passagierin aus und beisst schliesslich einem Polizisten in den Arm. (Symbolbild)
Bild: sda

Die Gewalt im Schweizer Luftverkehr erlebt seit Jahren einen starken Anstieg. Dies zeigt auch ein Vorfall am Flughafen Zürich. Dort rastet eine Frau völlig aus – und beisst einem Polizisten in den Arm. 

Redaktion blue News

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  • Eine Passagierin rastet am Flughafen Zürich aus und beisst schliesslich einem Polizisten in den Arm.
  • Sie wurde per Strafbefehl wegen Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte zu 2700 Franken verurteilt. Hinzu kommen 800 Franken Verfahrenskosten.
  • In der Schweizer Luftfahrt steigen die Vorfälle mit aggressiven Passagieren seit Jahren an.

In der Schweizer Luftfahrt kommt es seit einigen Jahren zu immer mehr Verstössen, insbesondere von Passagieren. So registriert das Bundesamt für Zivilluftfahrt (Bazl) bedeutend mehr Vorfälle mit fluchenden, exzessiv trinkenden oder gewalttätigen Fluggästen. Im Vergleich zum Vorjahr stiegen entsprechende Verstösse 2025 um 17 Prozent, wie das Bazl gegenüber «CH Media» erklärte.

Die Vorfälle ereignen sich dabei nicht nur in der Luft, sondern auch am Boden, wie ein besonders krasser Fall vom Flughafen Zürich zeigt. Dort rastete eine renitente Schweizerin im August 2024 im Dock E derart aus, dass zur Deeskalation die Polizei gerufen werden musste. Dies berichtet der «Tages-Anzeiger» unter Berufung auf einen nun vorliegenden Strafbefehl.

Frau muss 3500 Franken zahlen

Doch von Deeskalation konnte keine Rede sein: Demnach wehrte sich die Frau so heftig, dass sie «zu Boden geführt und dort arretiert werden» musste. Die Passagierin sei schliesslich vom Fingerdock auf das Rollfeld zu einem Einsatzfahrzeug der Polizei getragen worden.

Wie es weiter heisst, verteilte sie dabei Fusstritte und biss schliesslich einem Polizisten in den Arm. Dieser erlitt Bissspuren und eine leichte Schwellung. 

Die 32-jährige kam bis 1 Uhr morgens in Haft, wurde wegen Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte angezeigt. Später dann folgte die Verurteilung per Strafbefehl: Sie muss 90 Tagessätze zu je 30 Franken bezahlen. Zu diesen 2700 Franken kommen noch 800 Franken Verfahrenskosten hinzu. Der Strafbefehl ist rechtskräftig, weil die Frau aus dem Kanton Zürich diesen akzeptierte.