SOS in den Sand gegraben Vermisste Segler auf Insel in Mikronesien entdeckt

AP/uri

4.8.2020

Ein Hubschrauber brachte den Männern zunächst Nahrung und Wasser.
Ein Hubschrauber brachte den Männern zunächst Nahrung und Wasser.
Bild: EPA/AUSTRALIAN DEFENCE FORCE HANDOUT

Dank eines riesigen, in den Sand gemalten SOS-Hilferufs sind drei vermisste Segler auf einer winzigen Insel im Westpazifik entdeckt worden. 

Drei auf einer unbewohnten Insel gestrandete Bootsfahrer haben in Mikronesien ein riesiges SOS-Zeichen in den Strand gezeichnet und damit Suchtrupps auf sich aufmerksam gemacht.

Die Männer seien mit ihrem sieben Meter langen Boot Ende vergangener Woche vom Kurs abgekommen und hätten ihr Ziel, das Pulap-Atoll, verfehlt, teilten die Behörden mit. Als ihnen der Treibstoff ausgegangen sei, hätten sie schliesslich die Pikelot-Insel östlich der Philippinen erreicht.

Blick aus dem Helikopter auf das Eiland. 
Blick aus dem Helikopter auf das Eiland. 
Bild: EPA/AUSTRALIAN DEFENCE FORCE HANDOUT

Suchtrupps im zu den USA gehörenden Guam baten um Hilfe und Australien schickte das Kriegsschiff «Canberra», das sich auf dem Rückweg von einem Manöver in Hawaii befand. Am Sonntag, nach knapp drei Tagen, entdeckten Flugzeuge das SOS-Zeichen am Strand von Pikelot – 190 Kilometer vom Ausgangspunkt der Bootsfahrer entfernt, wie das australische Verteidigungsministerium mitteilte.

Ein Hubschrauber landete auf der Insel und brachte den Vermissten Nahrung und Wasser. Später sollten sie von einem mikronesischen Patrouillenschiff an Bord genommen werden. Den Männern gehe es gut, erklärte das Militär.

Australische Soldaten verabschieden sich von den gestrandeten, nachdem sie mit dem Helikopter Wasser und Nahrung gebracht haben. 
Australische Soldaten verabschieden sich von den gestrandeten, nachdem sie mit dem Helikopter Wasser und Nahrung gebracht haben. 
Bild:  EPA/AUSTRALIAN DEFENCE FORCE HANDOUT
Zurück zur Startseite