KundgebungRund 20'000 Menschen demonstrieren in Lausanne gegen Sparmassnahmen
SDA
9.12.2025 - 20:18
Am Dienstagabend demonstrierten Tausende gegen die vorgesehenen Sparmassnahmen im Kanton Waadt.
Keystone
Die Mobilisierung der Waadtländer Kantonsangestellten hält an: Rund 20'000 Menschen sind am Dienstag in Lausanne auf die Strasse gegangen, um gegen das Budget 2026 und die damit verbundenen Sparmassnahmen zu demonstrieren.
Keystone-SDA
09.12.2025, 20:18
09.12.2025, 21:44
SDA
Die Demonstrierenden versammelten sich zunächst auf der Esplanade de Montbenon, einem Park im Stadtzentrum, und bewegten sich kurz nach 18 Uhr in Richtung Sitz der Regierung. Eine Reporterin der Nachrichtenagentur Keystone-SDA schätzte die Anzahl der Teilnehmenden auf 15'000. Die Polizei ging von 21'500 Menschen aus, die Gewerkschaften wiederum schrieben in einem Communiqué von mindestens 25'000 Demonstrierenden.
Die Kundgebung verlief friedlich, allerdings sorgte ein Auto in der Menge kurzzeitig für Unsicherheit. Es hatte sich ohne böswillige Absicht in den Demonstrationszug eingefädelt, wie ein Sprecher der Lausanner Polizei auf Anfrage sagte. Er bestätigte damit eine Meldung des Westschweizer Fernsehens RTS.
«Streik ist die Lösung»
«Streik, Streik, Streik und Mobilisierung, das ist es, das ist es, das ist die Lösung», skandierten die Angestellten des öffentlichen und halböffentlichen Dienstes. Sie kritisierten die «Verhandlungen, die nur in der Vorstellung des Staatsrats stattfinden». Zudem legten sie einen Sarg vor das Waadtländer Parlamentsgebäude.
Die Mobilisierung der Staatsangestellten dauert seit Oktober an, zuletzt auch in Form von Streiks. Am Mittwoch wollen die Gewerkschaften an einer Versammlung über die Fortsetzung der Bewegung entscheiden.
Die Regierung hatte am 24. September ihr Budget für 2026 vorgelegt, das ein Defizit von 331 Millionen Franken und Sparmassnahmen in der Höhe von 305 Millionen Franken vorsieht. Dazu gehören insbesondere Subventionskürzungen im Umfang von 165 Millionen Franken. Das Staatspersonal in bestimmten Lohnstufen soll sich mit einem «Krisenbeitrag» von 0,7 Prozent des Bruttolohns an den Massnahmen beteiligen.
Brandtragödie in Crans-Montana: Suche nach Ursache
Nach der Brandtragödie in der Silvesternacht im Nobel-Skiort Crans-Montana sind am Freitag viele Fragen offen. Politiker, Staatsanwältin und Polizei bringen ihre Erschütterung zum Ausdruck.
09.01.2026
Berlin im Dunkeln: Südwesten startet ohne Strom in die Woche
Tausende Menschen müssen am 5. Januar 2026 weiter ohne Heizung und Strom in die Woche starten – bei Schnee und eisigen Aussentemperaturen. Nach dem grossen Stromausfall wegen eines Brandanschlags bleiben mehrere Schulen geschlossen.
06.01.2026
Notaufnahme am Limit: Dutzende Böller-Verletzte in Berlin
In der Silvesternacht kommen die Krankenhäuser in Deutschland regelmässig an ihre Grenzen – so auch das Unfallkrankenhaus in Berlin-Marzahn. O-Ton Stefanie Kerstens, Radiologie Assistentin: «In der Silvesternacht jetzt haben wir immer viele Böllerverletzungen und unter anderem sieht man es ja, hier ist schon ein starkes Ausmass an der Verletzung, da fehlt schon sämtliche Finger, sowas sieht man öfters.»
01.01.2026
Brandtragödie in Crans-Montana: Suche nach Ursache
Berlin im Dunkeln: Südwesten startet ohne Strom in die Woche
Notaufnahme am Limit: Dutzende Böller-Verletzte in Berlin