Schüsse an US-Universität Festgenommene Person kommt frei – Polizei ermittelt weiter

SDA

15.12.2025 - 07:23

Die tödlichen Schüsse fielen auf dem Campus der Brown University.
Die tödlichen Schüsse fielen auf dem Campus der Brown University.
Kimberlee Kruesi/AP/dpa

Nach tödlichen Schüssen an der renommierten Brown University im US-Bundesstaat Rhode Island steht die Polizei vor einem Wendepunkt: Die festgenommene Person soll unschuldig sein – die Suche nach dem Täter geht weiter.

Keystone-SDA

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  • Die festgenommene Person, nach den tödlichen Schüssen an der Brown University in Rhode Island soll freigelassen werden, da neue Hinweise auf eine andere Spur deuten.
  • Die Behörden betonen, dass trotz anhaltender Ermittlungen und verstärkter Polizeipräsenz keine akute Gefahr für die Bevölkerung in Providence besteht.
  • Der Täter ist weiterhin flüchtig, das Motiv bleibt unklar, und die Polizei bittet um Hinweise, insbesondere Videoaufnahmen.

Nach tödlichen Schüssen an einer Elite-Universität im US-Bundesstaat Rhode Island soll die kürzlich festgenommene Person wieder aus dem Gewahrsam entlassen werden. Die Beweise deuteten nach weiteren Ermittlungen in eine andere Richtung, sagte Generalstaatsanwalt Peter F. Neronha am Abend (Ortszeit) auf einer Pressekonferenz. Der Bürgermeister der Stadt Providence, Brett Smiley, erklärte, die Person solle in Kürze entlassen werden.

«Wir wissen, dass dies wahrscheinlich neue Ängste in unserer Gemeinschaft hervorrufen wird», sagte Smiley. Man gehe aber weiterhin davon aus, dass keine Gefahr für die Menschen in Providence bestehe. Es bleibe dennoch bei einer verstärkten Polizeipräsenz in der Stadt und auf dem Campus.

Er bat um Hinweise wie Videos des Geschehens. «Unsere Ermittlungen zu dieser schrecklichen Tat dauern an.»

Motiv bislang ungeklärt

Ein bewaffneter Täter hatte am Samstag an der Brown University zwei Studenten getötet und mehrere verletzt.

Am späten Samstagabend (Ortszeit) hatte die Polizei zunächst ein Video veröffentlicht, das eine schwarz gekleidete Person zeigte. Das Gesicht war nicht zu erkennen. Der mutmassliche Schütze hatte das Universitätsgelände demnach zu Fuss verlassen und war dann über Stunden flüchtig gewesen – sein Motiv ist bislang ungeklärt. Unter den mehr als 400 Polizisten im Einsatz waren auch Einsatzkräfte der Bundespolizei FBI.

Die Ermittler hatten am Sonntagmorgen dann bekanntgegeben, dass eine Person in Gewahrsam genommen worden sei.