ÖkologieSchweizer Forscher verfolgen geheime Wege von Meeresbewohnern
SDA
26.11.2025 - 20:00
Tief unter der Meeresoberfläche leben zahlreiche Tiere. Mit einer neuen Methode können Forschende nachverfolgen, wie sie sich bewegen. (Archibvild)
Keystone
Den Tiefseetieren auf der Spur: Mit einem neuen Ansatz haben Schweizer Forschende erstmals die geheimen Wege von Glattrochen am zerklüfteten Meeresboden rund um Schottland nachverfolgt.
Keystone-SDA
26.11.2025, 20:00
SDA
Das sei für den Naturschutz wichtig, schrieb das Forschungsteam unter Leitung der Eidgenössischen Wasserforschungsanstalt Eawag in einer am Mittwoch im Fachblatt «Science Advances» veröffentlichten Studie. Damit könne man besser verstehen, welche Gebiete für den Schutz dieser Tiere wichtig seien.
Das Leben von Tieren wie Glattrochen tief unten im Wasser macht es ausgesprochen schwierig, mehr über ihre Aufenthaltsorte und Wege herauszufinden, wie die Schweizer Wasserforschungsanstalt Eawag in einer Mitteilung zur Studie erklärte. Die Methoden, die aktuell zur Verfolgung von Tierbewegungen eingesetzt werden, stossen demnach unter Wasser schnell an ihre Grenzen.
Das Interesse an den Tieren ist jedoch sehr gross. Als Raubfische an der Spitze der maritimen Nahrungsnetze spielen sie laut der Forschungsanstalt eine wichtige Rolle in ihren Lebensräumen.
Hotspots ausserhalb von Schutzzonen
Um das Leben von Tieren im Wasser zu untersuchen, werden diese mit speziellen Akustik- und Drucksensoren ausgestattet. Der neu entwickelte Ansatz kombiniert nun die gesammelten Daten dieser Sensoren mit der Struktur des Meeresbodens und nutzt komplexe statistische Methoden, um daraus die Aufenthaltsorte der Tiere zu berechnen. Dabei werden die Tiere als «Partikel» betrachtet, die sich frei bewegen, sich fortpflanzen und wieder verschwinden. Diese Partikelverteilung liefert nach Angaben der Eawag sehr präzise Karten, die die Standorte der Tiere anzeigen.
Die so entstandene Glattrochen-Karte von der Westküste Schottlands zeigt laut der Studie, dass sich die Tiere zwar oft innerhalb des Schutzgebiets aufhielten, aber auch in angrenzende, nicht geschützte Zonen ziehen. An ungeschützten Glattrochen-Hotspots wären laut der Forschungsanstalt zusätzliche Schutzmassnahmen von Vorteil.
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