Am Sonntag wurde ein 22-jähriger Schweizer tot in einem Hotelzimmer in Playa del Carmen, einem Ferienort in Mexiko, aufgefunden. Gemäss ersten Erkenntnissen ist die Todesursache eine Drogen-Überdosis. Der Tourist stammte aus dem Kanton Solothurn und verbrachte seine Ferien mit zwei Freunden in Mexiko.
Ein Freund des Opfers sagt nun zu «20 Minuten»: «Sie wollten zwei Wochen lang Sonne, Strand und Party machen. Die Kollegen haben mir erzählt, dass sie wie wild Drogen gemischt und irgendwelche Pillen und Kokain genommen haben.»
Innerhalb kürzester Zeit sollen die Schweizer Touristen am Samstagabend ihren gesamten Drogenvorrat im Ausgang verbraucht haben. Der Solothurner fühlte sich im Laufe des Abends laut dem Kollegen nicht mehr gut und kehrte allein ins Hotel zurück.
Ein paar Stunden später, gegen 2 Uhr nachts, wurde er tot in seinem Hotelzimmer gefunden. Ein Freund rief sofort den Notarzt, doch jede Hilfe kam zu spät.
Es besteht der Verdacht, dass das Kokain mit Fentanyl gestreckt wurde. Im schlimmsten Fall kann die Einnahme von Fentanyl tödlich enden.
Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) bestätigte am Montag den Todesfall. Eine Überdosis wurde offiziell jedoch nicht als Todesursache bestätigt.