«Es ist ein Kriegsschauplatz»Tornado trifft Kleinstadt in Brasilien – 6 Tote und über 400 Verletzte
SDA
8.11.2025 - 18:42
Ein Tornado richtete in der brasilianischen Kleinstadt Rio Bonito do Iguaçu verheerende Schäden an.
EPA/Parana State Fire Department/Keystone
Im Süden Brasiliens hat ein Tornado eine Kleinstadt getroffen und verheerende Schäden angerichtet. Behörden berichten von mindestens sechs Toten und über 400 Verletzten.
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Keystone-SDA, Agence France-Presse, Redaktion blue News
08.11.2025, 18:42
08.11.2025, 18:47
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Ein Tornado hat im Süden Brasiliens verheerende Schäden angerichtet.
Laut Behördenangaben kamen mindestens sechs Menschen ums Leben, mehr als 400 weitere wurden verletzt.
Der Wirbelsturm verwüstete weite Teile der Kleinstadt Rio Bonito do Iguaçu im Bundesstaat Paraná.
Bei einem Tornado im Süden Brasiliens sind nach Behördenangaben mindestens sechs Menschen ums Leben gekommen und mehr als 400 weitere verletzt worden. Der Wirbelsturm verwüstete weite Teile der Kleinstadt Rio Bonito do Iguaçu im Bundesstaat Paraná, warf Autos wie Spielzeuge umher und zerstörte zahlreiche Wohnhäuser.
Das berichtete der örtliche Wetterdienst am Samstag. «Es ist ein Kriegsschauplatz», sagte Zivilschutzchef Fernando Schunig der Nachrichten-Website G1. Die Wahrscheinlichkeit weiterer Todesopfer sei hoch, weil der Tornado das Zentrum der Kleinstadt getroffen habe.
Der Tornado fegte nur wenige Minuten durch die 14'000-Einwohner-Gemeinde, erreichte Behördenangaben zufolge aber Windgeschwindigkeiten zwischen 180 und 250 Kilometern pro Stunde und ging mit Hagel einher.
Nach Angaben der Regierungsbehörden des Bundesstaates Paraná wurden mindestens 432 Menschen verletzt. Zwei Menschen wurden demnach vermisst. Dem Zivilschutz zufolge wurden 90 Prozent der Stadt beschädigt. Fotos zeigten zahlreiche Häuser mit heruntergerissenem oder völlig zerstörtem Dach und Trümmer.
Rettungsteams durchsuchten Trümmerhaufen auf der Suche nach Überlebenden und Todesopfern. In einer nahegelegenen Stadt wurde eine Notunterkunft eingerichtet.
Paranás Gouverneur Ratinho Júnior erklärte auf der Online-Plattform X, Sicherheitskräfte seien in den betroffenen Ortschaften im Einsatz. Für ganz Paraná sowie für die südlichen Bundesstaaten Santa Catarina und Rio Grande do Sul sprachen Wetterdienste Warnungen vor gefährlichen Stürmen aus.