Nach Todesfall: Thailand will Kinderboxen verbieten

nf

19.11.2018

Bei einem Boxkampf in Thailand ist ein 13-jähriger Schüler gestorben. Der Knabe stürzte nach einem Schlag seines Gegners mit dem Kopf auf den Boden. Nun möchte Thailand das Kinderboxen verbieten.

In einem Spital nahe der Hauptstadt Bangkok ist ein 13-jährige Schüler am Montagabend seinen Verletzungen erlegen. Bei einem Boxkampf war er auf den Kopf gestürzt und hatte sich eine tödliche Gehirnblutung zugezogen.

Der Knabe hatte schon als kleines Kind mit dem Kampfsport Muay Thai begonnen, der auch als Thai-Boxen bekannt ist. Nach einem Bericht des Fernsehsenders Workpoint boxte er bereits im Alter von acht Jahren das erste Mal für Geld. Oft stammen die Kinderboxen aus armen Familien.

Nun werden neue Forderungen nach einem Verbot für derartige Kämpfe zwischen Kindern in der brutalen Sportart Muay Thai laut. Eine im letzten Monat veröffentlichte Studie der Mahidol-Universität in Thailand prangert an, dass insbesondere Kinder bis 15 Jahre häufig irreparable Hirnschäden davontragen, hervorgerufen durch diesen Boxsport.

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