AktuellTrockenheit im Iran: Präsident erwägt Wasserrationierung
SDA
7.11.2025 - 11:19
ARCHIV - Der iranische Präsident Massud Peseschkian spricht in einer öffentlichen Sitzung des Parlaments. Foto: Vahid Salemi/AP/dpa
Keystone
Irans Präsident hat im Zuge der landesweiten Wasserkrise Alarm geschlagen. Sollte bis Ende November kein Regen fallen, dann müsse das Wasser rationiert werden, sagte Massud Peseschkian am Donnerstag, wie iranische Staatsmedien berichteten.
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07.11.2025, 11:19
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Im Fall einer noch längeren Trockenheit erwägt er weitere drastischere Massnahmen. «Wenn es dann immer noch nicht regnet, müssen wir Teheran evakuieren», sagte er weiter.
Unter den rund 15 Millionen Einwohnern der Hauptstadt löste die Nachricht einen Schock aus. Bereits seit Monaten warnen Politiker und Behörden vor den Folgen der anhaltenden Trockenheit und haben die Bevölkerung zum Sparen aufgerufen. Mieterinnen und Mieter grösserer Wohnkomplexe erhielten dramatische Nachrichten. «Aufgrund des starken Wasserdruckabfalls und geringer Wasserreserven werden die geschätzten Bewohner gebeten, Wasser für ihren eigenen Verbrauch zu speichern», hiess es in einer Warnung.
Verlegung des Hauptstadtsitzes erscheint vielen als unrealistisch
Bewohner der Hauptstadt berichteten von neuen behördlich angeordneten Sparmassnahmen. So war das Wasser in einigen Vierteln bereits am späten Abend und in der Nacht komplett abgeschaltet.
Peseschkian hatte eine Verlegung des Hauptstadtsitzes bereits in der Vergangenheit ins Spiel gebracht. Neben der Wasserkrise leiden die Bewohner Teherans auch unter massiver Luftverschmutzung, steigenden Preisen und hohen Mieten. Ein Umzug des Regierungssitzes sowie die Verlagerung wichtiger Behörden und Unternehmen in andere Landesteile erscheint vielen Menschen in der Millionenstadt jedoch völlig unrealistisch.
Experten warnen seit Jahren vor Wasserkrise
Der Iran zählt zu den trockensten Ländern der Welt. In den vergangenen Jahren haben Fachleute einen deutlichen Rückgang der Niederschläge festgestellt, gleichzeitig nehmen Dürreperioden und andere extreme Wetterereignisse zu.
Experten warnen seit Jahren, dass die Landwirtschaft im Iran unter falschen Anreizen leidet: Statt sich an die wasserarmen Gegebenheiten anzupassen, wurden besonders durstige Anbauprodukte subventioniert. Traditionelle Anbauweisen wurden verdrängt – mit langfristig fatalen Folgen für Böden und Reserven. Tausende Familien haben ländliche Regionen verlassen. Viele ziehen in die Hauptstadt – und treffen dort auf ein ohnehin überlastetes System.
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