SirenentestÜber 5000 Sirenen heulen in der ganzen Schweiz
SDA
4.2.2026 - 17:44
99 Prozent der Sirenen in der Schweiz funktionieren einwandfrei. (Archivbild)
Keystone
Über 5000 stationäre Sirenen haben am Mittwoch in der ganzen Schweiz geheult. Wie schon beim letztjährigen Sirenentest funktionierten rund 99 Prozent der Sirenen einwandfrei, wie der Bund mitteilte.
Keystone-SDA
04.02.2026, 17:44
04.02.2026, 17:45
SDA
Die Sirenen heulten je nach Ort zwischen 13.30 und 16.30 Uhr. Ausgelöst wurde über die Sirenen um 13.30 Uhr das Zeichen Allgemeiner Alarm, ein regelmässiger auf- und absteigender Heulton von einer Minute Dauer. In den Nahzonen unterhalb von Stauanlagen wurde ab 14.00 Uhr bis spätestens 16.30 Uhr zudem der Wasseralarm getestet. Das Signal besteht aus zwölf tiefen Dauertönen von je 20 Sekunden in Abständen von jeweils 10 Sekunden.
Die Kantone und Gemeinden seien angehalten, die defekten Anlagen umgehend zu reparieren beziehungsweise zu ersetzen, damit die Funktionsbereitschaft auf einem hohen Niveau gehalten werden könne, teilte das Bundesamt für Bevölkerungsschutz am Abend nach den erfolgreichen Tests mit. In verschiedenen Kantonen wurden auch mobile Sirenen getestet. Diese werden als Ergänzung des Sirenennetzes in dünn besiedelten Gebieten oder beim Ausfall stationärer Sirenen eingesetzt.
Im Rahmen des Sirenentests gab es auch Fehlalarme. So wurde am Vormittag in Oberwil bei Büren im Kanton Bern fälschlicherweise ein Sirenenalarm ausgelöst. Bereits am Vortag war es in Suhr im Aargau zu einem Fehlalarm gekommen. Wie die Alertswiss-App des Bundes mitteilte, bestand in beiden Fällen keine Gefahr.
Im Verlaufe des Tages wurden über 15 Millionen Push-Mitteilungen verschickt, wie es weiter hiess. Da es sich um Tests handelte, wurde eine Meldung der Stufe «Information» verschickt, die auf den Mobilgeräten keinen Sirenenton erzeugt. Die Alertswiss-App ist auf rund 2,3 Millionen Mobilgeräten installiert.
Die Funktionsbereitschaft der Sirenen und die Alertswiss-App werden jeweils am ersten Mittwoch im Februar getestet.
Epstein-Skandal: Kronprinzessin bittet um Verzeihung
Oslo, 06.02.2026: Mette-Marit entschuldigt sich: Im Skandal um die Freundschaft von der Kronprinzessin mit dem Sexualstraftäter Jeffrey Epstein wartet ganz Norwegen seit Tagen auf eine Reaktion der Königsfamilie.
Am Freitag ist es dann so weit – in Form einer schriftlichen Mitteilung:
«Es ist mir wichtig, mich bei allen zu entschuldigen, die ich enttäuscht habe», zitiert das Königshaus die Kronprinzessin darin. «Teile des Inhalts der Nachrichten zwischen Epstein und mir repräsentieren nicht den Menschen, der ich gerne sein möchte.»
Sie bedaure auch die Situation, in die sie das Königshaus – besonders König Harald V. und Königin Sonja – gebracht habe.
In E-Mails sollen sich die Kronprinzessin und der Sexualstraftäter über mehrere Jahre zu privaten Themen ausgetauscht haben – nachdem Epstein bereits zum ersten Mal verurteilt worden war und eine Haftstrafe abgesessen hatte. In den kürzlich veröffentlichten Akten zu dem Fall taucht ihr Name mehrere Hundert Male auf.
09.02.2026
Nach Zugunglück in Spanien: Viele Tote und Verletzte
Adamuz, 19.01.2026: Zugunglück im Süden Spaniens: Zahlreiche Tote und viele Verletzte. Nach dem schweren Eisenbahnunglück nahe Adamuz ist die Zahl der Toten auf mindestens 39 gestiegen.
Insgesamt 73 Menschen werden nach dem Zusammenstoss in Krankenhäusern in der andalusischen Stadt Córdoba behandelt. Darunter seien 24 mit schweren Verletzungen, unter ihnen sollen auch Minderjährige sein.
Zahlreiche Fahrgäste sind noch über Stunden in den Zügen eingeschlossen.
Die Tragödie ereignet sich gegen 19.40 Uhr am Sonntag. Ein Hochgeschwindigkeitszug entgleist mutmasslich mit Tempo 300 und gerät in das benachbarte Gleis. Dort kollidiert er mit einem weiteren Hochgeschwindigkeitszug.
Rund 500 Passagiere sollen sich in beiden Zügen aufgehalten haben.
20.01.2026
Brandtragödie in Crans-Montana: Suche nach Ursache
Nach der Brandtragödie in der Silvesternacht im Nobel-Skiort Crans-Montana sind am Freitag viele Fragen offen. Politiker, Staatsanwältin und Polizei bringen ihre Erschütterung zum Ausdruck.
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